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Telekommunikationsunternehmen Telstra muss umgerechnet 32 Millionen Euro Strafe zahlen

Aufgrund unseriöser Anwerbung indigener Kunden ist Telstra verurteilt worden. Bonitätseinschätzungen wurden von Mitarbeitern manipuliert.
13.05.2021 - 10:51 Uhr Kommentieren
Telstra gab zu, dass seine Mitarbeiter bei der Anwerbung von 108 indigenen Kunden zu Mobilfunkverträgen unseriös vorgegangen seien. Quelle: Reuters
Telstra

Telstra gab zu, dass seine Mitarbeiter bei der Anwerbung von 108 indigenen Kunden zu Mobilfunkverträgen unseriös vorgegangen seien.

(Foto: Reuters)

Canberra Das größte australische Telekommunikationsunternehmen Telstra ist wegen skrupelloser Geschäftspraktiken gegenüber indigenen Kunden zu einer Geldstrafe von 50 Millionen australischen Dollar (32,3 Millionen Euro) verurteilt worden. Es ist die zweithöchste jemals in Australien nach dem Verbraucherschutzgesetz verhängte Strafe. Das Urteil erging am Donnerstag.

Telstra gab zu, dass seine Mitarbeiter bei der Anwerbung von 108 indigenen Kunden zu Mobilfunkverträgen unseriös vorgegangen seien. So seien Bonitätseinschätzungen so manipuliert worden, dass Arbeitslose als Beschäftigte erschienen seien. Die mit dem Vertrag verbundenen Kosten seien nicht ordentlich erklärt worden. Bundesrichterin Debra Mortimer hielt Telstra zudem vor, eine indigene kulturelle Neigung ausgenutzt zu haben, Zustimmung auszudrücken, um einen Konflikt zu vermeiden.

Die indigenen Kunden schuldeten Telstra im Schnitt 7900 australische Dollar (4720 Euro), einem wurden sogar 19 000 Dollar (12 170 Euro) in Rechnung gestellt.

Telstar erließ die Schulden und zahlte Geld zurück. Unternehmenschef Andy Penn sagte, mit dem Urteil gehe ein zutiefst „enttäuschendes Kapitel unserer Geschichte zu Ende und wir haben bereits Schritte eingeleitet, das in Ordnung zu bringen“.

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    Ein Berater der Ureinwohner, Alan Gray, der mit anderen die Geschäftspraktiken publik gemacht hatte, sagte, die hohe Geldstrafe werde hoffentlich anderen Unternehmen eine Warnung sein, die versuchten, verarmte indigene Gemeinschaften im Outback auszubeuten.

    Mehr: 5G-Labor in der Fußgängerzone: Telefónica arbeitet mit Start-ups an Highspeed-Apps

    • ap
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