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Teure Nachkaufpatronen bringen Gewinn für Gerätebauer Preiskampf im Druckertinten-Regal

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Wesentlich leichter ist es bei Canon und Epson, auf Fremdware umzusteigen, denn dort können Tintentanks weitgehend problemlos ausgetauscht oder nachgefüllt werden. Die Firmen haben deshalb ihre Preise auf das billigere Segment eingestellt und werben mit Qualität. „Wie auch in anderen Branchen existieren hier unterschiedliche Qualitätsstufen und Preismarken“, betont Epson-Manager Arens, dessen Unternehmen mit humorvollen Anzeigen versucht, die Kunden vom Original zu überzeugen.

Doch die Billigangebote sind je nach Ansprüchen durchaus eine Überlegung wert. Tests von Fachzeitschriften zeigen, dass gute unter den Billigpatronen in Einzeldisziplinen mitunter besser als das Original sind. Die ausgeglichene Leistung und die Langzeitqualität von Originaltinte sind allerdings weiterhin unschlagbar. Die Markenware kann allerdings auch nur trumpfen, wenn teure Spezialpapiere verwendet werden: Wer seinem Drucker nur billiges Kopierpapier gönnt, kann sich den Griff zur teuren Originalpatrone sparen.

Wie Sie bei Druckertinte sparen können

35 Euro Für eine neue Druckerpatrone? Der ganze Drucker hat kaum mehr gekostet. Die Frankfurterin Martina Bartsch streikt. Sie boykottiert die „Druckermafia“ der großen Hersteller Hewlett-Packard (HP), Epson, Lexmark und Canon. Stattdessen gibt sie ihre alte Patrone an der „Druckertankstelle“ ab. Zwei Stunden später kommt sie wieder. Für zehn Euro ist ihre alte Kartusche frisch befüllt.

Derartige Nachfüllstationen für Patronen schießen derzeit überall aus dem Boden. „Von Großbritannien breitet sich der Trend über ganz Europa aus“, hat das Marktforschungsinstitut CAP Ventures beobachtet. Das Wiederbefüllen ist deutlich billiger als der Kauf von Originalpatronen.

Quelle: NEWS Frankfurt

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