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Tinder, OkCupid und Co Norwegischer Verbraucherrat sieht bei Dating-Apps „ernsthafte Verstöße“ gegen Privatsphäre

Laut einer Analyse werden persönliche Informationen an Werbefirmen weitergegeben. Dies verstoße möglicherweise gegen europäische Datenschutzgesetze.
15.01.2020 - 01:46 Uhr Kommentieren
Dating-Apps wie Tinder geben laut einer Analyse persönliche Informationen an Tech-Firmen weiter. Quelle: AFP
Dating-Apps

Dating-Apps wie Tinder geben laut einer Analyse persönliche Informationen an Tech-Firmen weiter.

(Foto: AFP)

London Dating-Apps wie Tinder, OkCupid und Grindr lassen persönliche Informationen an Tech-Firmen durchsickern. Dies verstoße möglicherweise gegen europäische Datenschutzgesetze, berichtete eine Verbraucherschutzgruppe aus Norwegen am Dienstag.

Der norwegische Verbraucherrat sprach in seiner Analyse des Trackings von Profilen von Smartphonenutzern durch Werbefirmen von „ernsthaften Verstößen gegen die Privatsphäre“. Die nicht-profitorientierte Gruppe hatte eine im Bereich Cybersicherheit tätige Firma - Mnemonic - beauftragt, zehn Android-Apps zu untersuchen. Die Firma fand heraus, dass die Apps Daten an mindestens 135 verschiedene Drittdienste sendeten, darunter Informationen zu Werbung und Verhaltensprofilen.

„Die Situation ist komplett außer Kontrolle“, teilte der Verbraucherrat mit. Er rief europäische Regulierungsbehörden auf, die strikten Datenschutzvorgaben der EU durchzusetzen.

Zu den untersuchten Apps gehörten auch die Menstruationsapp MyDays und die App für virtuelles Make Up Perfect 365. IAC, die Firma hinter Tinder und OkCupid, teilte mit, Daten würden mit Dritten nur geteilt, wenn es notwendig für die Nutzung der Plattform sei. Die Macher von MyDays, Perfect 365 und Grindr äußerten sich zunächst nicht.

Mehr: Kartellaufseher, Datenschützer, EU-Kommissare: Die schiere Menge der Kritiker macht den Tech-Riesen 2020 zu schaffen.

  • ap
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