Todesfall in San Francisco Pokemon-Spieler in Park erschossen

Seit dem Start des Smartphone-Spiels Pokemon Go in den USA häufen sich Berichte über Spieler, die Opfer von Diebstählen oder Überfällen wurden. In San Francisco hat es jetzt ein Todesopfer gegeben.
In den USA häufen sich Berichte über Spieler, die Opfer von Straftaten wurden. Quelle: Reuters
Pokemon-Spieler

In den USA häufen sich Berichte über Spieler, die Opfer von Straftaten wurden.

(Foto: Reuters)

San FranciscoEs ist der erste Todesfall, der in Verbindung mit dem auch in Deutschland sehr beliebten Smartphone-Spiel Pokemon Go gebracht wird. In der Nacht zum Sonntag wurde in einem Park im kalifornischen San Francisco der 20-jährige Calvin R. tot aufgefunden.

Der San Francisco Chronicle und andere Medien in der Bay Area zitieren einen Sprecher der Familie des Toten, John Kirby. Demnach habe ein Freund, der zum Tatzeitpunkt gegen 22 Uhr mit dem Opfer unterwegs war, berichtet, dass R. etwas vorgelaufen sei. Dann hätten sie einen Schuss gehört, so Kirby weiter.

„Pokémon-Versicherung“ gegen Zusammenstöße
#PokemonGo4Brazil
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Mit dem Aufruf, das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ nach Brasilien zu bringen, haben Hacker den Twitter-Account von Niantic-Chef John Hanke gekapert. „This hack for Brazil“ oder #PokemonGo4Brazil hieß es am Sonntag auf dem Profil von Hanke. Gekennzeichnet waren die Posts jeweils mit #OurMine. Der Hacker-Gruppe „Our Mine“ war es zuvor bereits gelungen, die Social-Media-Profile berühmter Personen aus der Tech-Szene zu manipulieren.

Junge findet Tüte mit Geldscheinen in Norwegen
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Auf der Jagd nach einem Pokémon hat ein Junge in Norwegen eine Tüte mit mehreren tausend Kronen gefunden (Symbolbild). „Das war ganz cool. Das ist etwas, das nicht so oft passiert“, sagte der Zwölfjährige dem norwegischen Fernsehen am Freitag. Der Junge war in der Innenstadt des südnorwegischen Ortes Lillesand auf der Suche nach einem Stromanschluss gewesen, weil der Akku seines Handys bei der Jagd nach den kleinen virtuellen Monstern aufgebraucht worden war. Dabei fand er die Tüte mit den Geldscheinen auf dem Boden - und gab sie bei der Polizei ab. Um wie viel Geld es sich genau handelte, wollten die Ermittler nicht sagen (1 Krone = 0,11 Euro). Dem ehrlichen Pokémon-Jäger stehe ein Finderlohn zu.

Pokémon GO und Olympia
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Zahlreiche Athleten des Olympischen Dorfes in Rio de Janeiro haben Grund zur Freude, Pokémon GO funktioniert jetzt auch in Brasilien. „Gute Nachrichten“, twitterte zum Beispiel der französische Kanute Mathieu Péché. Kurze Zeit vorher war auf der Facebook-Seite des beliebten Smartphone-Spiels veröffentlicht worden, dass nun auch in Südamerika Pokémons gejagt werden können: „Pokémon GO wird nun offiziell in die Hände unserer Fans in Lateinamerika, an die Besucher und die Olympia-Athleten in Rio übergeben!“

Monster im Auswärtigen Amt
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Die Begeisterung fürs virtuelle Jagen kleiner Monster hat auch die deutschen Ministerien erfasst: „Alle Pokémon im Auswärtigen Amt sind gefangen + an das Innenministerium übergeben“, schrieb das Auswärtige Amt auf Twitter. Dort bedankten sich die Kollegen für die Unterstützung - „gerade in der Ferienzeit.“ In die Unterhaltung, die am Montag begann, schaltete sich am Dienstag auch das Handelsblatt ein: In der Redaktion gebe es noch welche. „Wenn wir unseren Transporter repariert bekommen, beamen wir uns in der Mittagspause zu Euch nach Düsseldorf ;-)“, twitterte das Auswärtige Amt zurück.

Pokémon-Versicherung
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Der Hype um das Handyspiel "Pokémon Go" bringt die Versicherer auf den Plan. Auf der Jagd nach den Pokémon-Monstern erleiden abgelenkte Spieler immer häufiger Unfälle und Verletzungen. Jetzt bietet das Berliner Unternehmen Knip erstmals eine „Pokémon-Versicherung“: Passionierte Zocker des Augmented-Reality-Spiels können sich damit gegen Unfälle absichern.

Versichert Pokémon Go spielen
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Rund zehn Millionen Menschen weltweit spielen Pokémon Go. Mit starrem Blick aufs Handydisplay bewegen sie sich durch die Großstädte. Jedoch erweisen sich Pikachu und Co als Gefahrenquelle neuer Dimension. Auto-Karambolagen, Stürze, Verletzungen und Zusammenstöße: Auf rund 100 Millionen Euro schätzen Experten des Versicherungsportals www.knip.de die finanziellen Schäden. Die weltweit erste Pokémon-Versicherung kommt rund um die Uhr für Unfallschäden auf und deckt typische Pokémon-Risiken ab.

Bummelzug
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Die Düsseldorfer Rheinbahn springt jetzt auch auf den, nun, Pokémon-Zug auf. Wie das Unternehmen bei Facebook verkündete, wird es eine historische Straßenbahnfahrt für Gamer geben – und zwar ganz gemächlich. „Unter dem Motto „GOTTA CATCH ‘EM ALL“ fährt eine Oldiebahn aus dem Jahr 1969 – mit Pikachu und Co. dekoriert – langsam quer durch Düsseldorf und ermöglicht Euch an Bord, viele Pokémon zu fangen und an PokeStops Items zu sammeln“, hieß es weiter. Drei Stunden dauert die Fahrt am kommenden Donnerstag. Der Spaß kostet pro Person acht Euro und damit mehr als ein Tagesticket. Klingt nach einer findigen Geschäftsidee.

R. sei von einer Kugel in den Rücken getroffen worden und erlag später seinen Verletzungen. Sein persönliches Eigentum, Brieftasche oder Mobiltelefon seien nicht entwendet worden, so der Sprecher weiter. Auch habe kein Kampf stattgefunden. Über das Tatmotiv sei noch nichts bekannt.

Der Vorfall wirft erneut ein negatives Licht auf das Spiel, das von dem in San Francisco ansässigen Unternehmen Niantic entwickelt wurde und in der kalifornischen Metropole äußerst beliebt ist. Die Spieler suchen dabei mit ihrem Handy überall in der Stadt verteilte Pokemons, um sie zu fangen.

Die App ortet den Spieler per GPS und zeigt ihm auf einer Landkarte an, wo sich in seiner Umgebung Pokemons befinden. Um die Figuren einzusammeln, schaut der Spieler also meist sehr konzentriert auf sein Handy und nimmt seine Umgebung nur durch seinen beschränkten Blick über den Bildschirm wahr.

Angelockt und ausgeraubt
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