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Traditionelle Klänge mit neuer Technik Digitale Nostalgie

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Auch die Schlagzeuger bleiben nicht von der Digitaltechnik verschont. Zum einen gibt es von Firmen, wie Roland, Akai oder Yamaha schon Drumcomputer, die einmal programmiert den Song in immer der gleichen Qualität spielen. Sie ersetzen oft den Schlagzeuger. Auch Profis wie Klaus Doldinger setzen im Studio immer wieder auf die elektronischen Trommelknechte: „Ich arbeite schon seit ca. 15 Jahren mit Drumcomputern bei Produktionen – lasse dann aber oft einen richtigen Schlagzeuger mit Drumkit dazu spielen.“

Schlagzeuger können sich natürlich auch der Digitaltechnik bedienen. E-Drums, elektronische Schlagzeuge, nennen Anbieter wie Ddrum, Yamaha oder Roland ihren Beitrag für die Musikszene. Nicht jedes Schlagzeug klingt wie das andere. Unterschiedliche Musikrichtungen bevorzugen härtere Trommelklänge oder weiche Beckensounds. Ein Drummer, der gerne zwischen unterschiedlichen Klängen wechseln will, greift gerne auf die digitalen Trommeln zurück. Allerdings trifft das Set nicht immer den gewünschten Sound. Grade bei den Becken ist kaum ein Profi richtig zufrieden. Künstler wie Klaus Doldinger verstehen das: „Bei natürlichen Becken gibt es hunderte von Klangfarben. Diese Vielfalt ist elektronisch noch nicht zu erreichen, aber die Technik hat eine eigene Ästhetik.“ Deswegen verzichtet auch der Jazzer nicht auf Digitaltechnik bei Drums und Percussion: „Wir setzen selten elektronische Drumsets ein. Hauptsächlich in Kombination mit Naturschlagzeug. Das ist manchmal sehr reizvoll, weil man auf den elektronischen Schlagzeugen Klänge erzeugen kann, die so nicht erzielbar sind.“

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