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Ubimax-Übernahme Teamviewer legt zu und kauft zu – Aktie bricht dennoch ein

Der Softwarehersteller verkündet den ersten Zukauf der Unternehmensgeschichte, der Umsatz zieht klar an. Die Börsen reagieren dennoch verschreckt.
15.07.2020 - 16:20 Uhr Kommentieren
Das Göppinger Unternehmen verkündet den ersten Zukauf der Firmenhistorie. Quelle: dpa
Teamviewer

Das Göppinger Unternehmen verkündet den ersten Zukauf der Firmenhistorie.

(Foto: dpa)

Berlin Der schwäbische Softwareanbieter Teamviewer stemmt mit der Übernahme des Arbeitsdatenbrillen-Herstellers Ubimax den ersten Zukauf in der Firmengeschichte. Für das Bremer Unternehmen würden 136 Millionen Euro in bar und Aktien gezahlt, teilte Teamviewer am Mittwoch mit. „Ubimax passt gut in unser Portfolio“, sagte Firmenchef Oliver Steil im Gespräch mit Reuters. Der Bereich Augmented Reality (AR) sei für Teamviewer von strategischer Bedeutung.

Steil zufolge könnte Ubimax der Beginn mehrerer Akquisitionen sein: „Das ist unsere erste Transaktion. Wir halten weiter Ausschau in einzelnen Branchen und Produktbereichen.“ Bisher verdient die 2014 gegründete Firma Ubimax kein Geld. „Wir erwarten aber, dass sie schnell in die Gewinnzone kommt“, sagte Finanzchef Stefan Gaiser. An der Börse knickte der Aktienkurs des MDax-Konzerns in der Folge allerdings um bis zu 13 Prozent ein, der Handel wurde kurzzeitig ausgesetzt.

Neben der Übernahme gab Teamviewer, das Software zur Vernetzung von Computern etwa zur Fernwartung, zur Fernsteuerung von Maschinen beispielsweise in der Medizin oder für Online-Konferenzen herstellt, Einblick in das zweite Quartal. Der Trend zum Home-Office, das häufigere Fernwartungen nötig macht, ließ die abgerechneten Umsätze (Billings) laut vorläufigen Zahlen um 45 Prozent auf knapp 106 Millionen Euro steigen. Am 4. August veröffentlicht das Unternehmen einen detaillierten Quartalsbericht.

Mehr: Permira verkauft erneut ein großes Paket von Teamviewer-Aktien.

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