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Umsatzsteigerung bei Unterhaltungselektronik Jeder zweite US-Haushalt mit DVD-Player

Die Umsätze mit Produkten der Unterhaltungselektronik in den USA werden nach Schätzung des Branchenverbande Consumer Electronics Association (CEA) in diesem Jahr um rund fünf Prozent auf 101 Milliarden Dollar wachsen. Und das trotz Kaufzurückhaltung der Kunden durch den Irak-Krieg.

HB LAS VEGAS. Nach Angaben der CEA konnte die Branche 2003 gut behauptet mit 96,3 Milliarden Dollar (nach 95 Milliarden Dollar) abschließen.

Die vor Beginn der Branchenmesse CES veröffentlichten Zahlen des amerikanischen Industrieverbandes messen den Verkauf der Hersteller in die Handelskanäle. Wieviel davon sich aber am Jahresende noch in den Lagern stapelt, geht daraus nicht hervor. Das Wachstum wird - und wurde 2003 - durch die Bereiche Digitalfotografie, DVD und Digitales TV bestimmt. Digitale TV-Geräte wurden 2003 für 6,1 Milliarden Dollar umgesetzt, ein Plus von 44 Prozent. Die Stückzahl kletterte auf 4 Millionen Stück. Das ist ein Zuwachs 56 Prozent.

Alleine der Umsatz mit großen Plasma-TV-Geräten verdreifachte sich auf 1,5 Milliarden Dollar und soll 2004 auf 2,2 Milliarden Dollar ansteigen. Insgesamt sollen 5,7 Millionen digitale TV-Geräte - Flachbildschirme und digitale Röhrengeräte im Wert von zusammen 8 Milliarden Dollar in den Handel kommen.

Rein rechnerisch hat laut CEA jetzt jeder zweite US-Haushalt mindestens einen DVD-Abspieler. Geräte in PCs sind davon ausgenommen. Rund 22 Millionen Stück für insgesamt 3 Milliarden Dollar wurden alleine 2003 abgesetzt. Dieses Jahr sollen es über 23 Millionen Stück werden.

Ungeachtet aller Kopierschutzdiskussionen explodierte auch der Absatz von MP3-Rekordern und Playern um 121 Prozent auf 3,8 Millionen Stück und soll weiter auf über 5 Millionen Stück klettern. Digitalkameras wurden für 3,4 Milliarden Dollar (+ 22 Prozent) ausgeliefert und selbst der teilwiese für gesättigt erklärte Mobiltelefonmarkt kletterte um 20 Prozent auf 70,5 Millionen Handies für 9,2 Milliarden Dollar.

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