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Unterhaltungskonzern Disney setzt angeblich Werbung auf Facebook aus

Facebook gerät wegen der Kontroverse über Hass-Postings auf der Plattform weiter unter Druck. Disney wirbt einem Bericht zufolge vorerst nicht mehr für seinen Streamingdienst.
19.07.2020 - 01:40 Uhr Kommentieren
Schätzungen zufolge soll Disney für seinen Streamingdienst Disney+ rund 210 Millionen Dollar im ersten Halbjahr 2020 für Werbung auf Facebook ausgegeben haben. Quelle: AP
Disney

Schätzungen zufolge soll Disney für seinen Streamingdienst Disney+ rund 210 Millionen Dollar im ersten Halbjahr 2020 für Werbung auf Facebook ausgegeben haben.

(Foto: AP)

New York Der Unterhaltungskonzern Disney hat einem Medienbericht zufolge in der Kontroverse über Hass-Postings auf Facebook seine Werbung auf dem sozialen Netzwerk in den USA ausgesetzt. Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Disney sei besorgt über die Umsetzung der Richtlinien Facebooks angesichts anstößiger Inhalte, heißt es darin. Zurückgezogen wird demnach die Werbung für den Streamingdienst Disney+. Wie lange der Unterhaltungsriese seine Ausgaben für Werbung auf der Social-Media-Plattform aussetzen will, geht aus dem Text nicht hervor. Disney habe keine Ankündigung gemacht, sondern den Schritt „leise“ vollzogen.

Dem Bericht zufolge ist Disney das Unternehmen, das in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres am meisten Geld für Werbung auf Facebook ausgegeben hat: geschätzte 210 Millionen Dollar. Der Bericht bezieht sich dabei auf Zahlen des Forschungsunternehmens Pathmatics.

Zuletzt hatten immer mehr Konzerne Werbeanzeigen bei Facebook gestoppt, um die Online-Plattform zu einem stärkeren Vorgehen gegen rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte zu bewegen. Dazu zählen der Mobilfunkbetreiber Verizon und der Konsumgüterkonzern Unilever.

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    Bürgerrechtsgruppen hatten zu einem Werbeboykott aufgerufen. Bei Disney und Facebook war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg haben bereits Gespräche mit den Organisatoren gesucht. Nach einer Videoschalte in der vergangenen Woche äußerten sich die Aktivisten aber unzufrieden: Facebook habe keine konkreten Schritte zugesagt.

    Mehr: Facebook-Europachefin zu Werbeboykott: „Wir sind sehr, sehr alarmiert.“

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