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Urheberrechte Musiker fordern mehr Geld von iTunes

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Dazu muss man wissen, dass die Musiklabels gerne mit den armen Künstlern argumentiert haben, solange es um den Kampf gegen Tauschbörsen und Gratisangeboten im Netz ging. Letztlich sind sie in diesem Kampf heute ein gutes Stück vorangekommen, ohne dass die breite Masse der Musiker davon profitiert hat. Rick Carnes, Präsident der Songwriters' Guild of America erzählte dem Technikportal Cnet in diesem Zusammenhang, dass er am Vortag einen Check über zwei Cents erzahlten habe. "Kein Witz. Die Menschen denken, wir verdienen ein Vermögen im Netz", sagte der Musiker. "Aber es sind klägliche Beträge. Wir brauchen mehrere Einnahmequellen, oder das wird nicht funktionieren."

Doch die Verwertungsgesellschaft bekommen jetzt die Wut der Nutzer zu spüren, die fürchten, dass sich die Forderungen zwangsläufig in höheren Preisen niederschlagen werden. Apple kämpft noch immer gegen den Unmut, der iTunes ersten und einzigen Preiserhöhung Anfang des Jahres gefolgt war. So schlägt die Empörung über die Forderungen der Musiker in den amerikanischen Foren bereits hohe Wellen, "Verbrecherbande" und "gieriges Pack" sind noch die freundlicheren Bezeichnungen.

Das ist am Ende zwar ungerecht, aber eigentlich müsste der Kampf an anderer Stelle ausgetragen werden: nämlich an der Stelle in der Verwertungskette, an der sich Produzenten und Vertrieb um ihre Anteile streiten. Nicht jedoch beim Endkunden, und schon gar nicht bei seinem Recht, den Song Probe zu hören, bevor er ihn kauft.

Dieser Text ist im Original erschienen bei Zeit Online.

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