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US-Behörden bleiben ruhig Hacker planen Großangriff

In der Hacker-Szene kursiert offenbar ein Aufruf am 6. Juli soviele Websites wie möglich lahm zu legen. Die US-Behörden sprechen von "ärgerlichem Webseiten-Vandalismus" - aber eben nicht mehr.

HB/dpa WASHINGTON. Computer-Hacker wollen an diesem Sonntag möglicherweise tausende Internet-Webseiten lahm legen. Die US- Regierung rief zwar ihre Behörden zu besonderen Sicherheitsmaßnahmen auf, zeigte sich aber insgesamt nicht alarmiert. „Wir sind nicht allzu besorgt“, sagte der Sprecher des Ministeriums für Heimatschutz, David Wray, am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. „Webseiten-Vandalismus ist zwar ärgerlich, zwingt das Internet aber nicht in die Knie.“

Nach Angaben von Wray kursiert in der Hacker-Szene via Internet die Aufforderung, am Sonntag, den 6. Juli, in kürzester Zeit so viele Webseiten wie möglich lahm zu legen. Danach ist es das Ziel, innerhalb von sechs Stunden mindestens 6 000 dieser Seiten zu blockieren. Sicherheitsexperten zufolge sind Internet-Benutzer in den heimischen Stuben, die in der Regel keine Webseiten betreiben, wahrscheinlich nicht direkt betroffen. Regierungsstellen wurden nach Wrays Angaben aber vorsorglich angewiesen, ihre Abwehrprogramme gegen Hackerattacken zu prüfen und auf den neuesten Stand zu bringen.

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