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US-Mobilfunk Telekom nimmt weitere Hürde bei geplanter US-Fusion

Die kalifornische CPUC-Behörde hat ihr Okay für die Fusion von Sprint und T-Mobile signalisiert. Nun steht nur noch eine richterliche Genehmigung aus.
11.03.2020 - 22:46 Uhr Kommentieren
Die Aufsichtsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen in Kalifornien hat grünes Licht für die Fusion gegeben. Quelle: Reuters
T-Mobile/Sprint

Die Aufsichtsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen in Kalifornien hat grünes Licht für die Fusion gegeben.

(Foto: Reuters)

New York Die Deutsche Telekom hat am Mittwochabend in den USA ein wichtiges, positives Signal bekommen, um ihre US-Tochter T-Mobile mit dem Konkurrenten Sprint zu verschmelzen: Die Aufsichtsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen in Kalifornien – die California Public Utilities Commission (CPUC) – hat veröffentlicht, unter welchen Bedingungen sie ihr Okay für den Zusammenschluss geben will.

Damit ist die Milliardenfusion der Nummer drei und der Nummer vier des amerikanischen Mobilfunkmarkts eine weiteren wichtigen Schritt vorangekommen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen landesweit ein schnelles 5G-Netz ausbauen.

Die CPUC-Behörde hat ihre Zustimmung an bestimmte Bedingungen wie Mindestabdeckung und Mindestgeschwindigkeiten gebunden. Das dürfte für die Unternehmen jedoch kein Problem sein. Formal müssen nun noch 30 Tage vergehen, damit sich die Parteien äußern können. Erst danach wird eine fünfköpfige Kommission der CPU die endgültige Entscheidung treffen. Derzeit verhandeln die Unternehmen mit der Behörde die Details einer Einigung aus.

T-Mobile und Sprint hatten bereits im Vorfeld die wichtigsten Hürden genommen. Unter anderem hatte das Justizministerium und auch die Telekommunikationsaufsicht FCC der Fusion zugestimmt. Damit die Verbraucher auch weiterhin zwischen vier Mobilfunkanbietern wählen können, muss Sprint seine Prepaid-Lizenzen an den Fernseh-Satelliten-Betreiber Dish abgeben. Dish bekommt außerdem günstigen Zugang zum Netz der neuen T-Mobile. So soll Dish in der Lage sein, einen schlagkräftigen Wettbewerber aufzubauen.

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    Auch eine Klage verschiedener Bundesstaaten gegen die Fusion hat die Telekom erfolgreich hinter sich gebracht. Nun steht nur noch die richterliche Genehmigung der Entscheidung der Kartellbehörde, der so genannte 'Tunney Act', aus. Das ist ein Gesetz, wonach ein Gericht das Okay für die Entscheidungen der Wettbewerbsaufsicht im Justizministerium geben muss. Diese gilt so gut wie sicher.

    Mehr: Lesen Sie hier, wie Vorstandsmitglied Thorsten Langheim die Telekom erfolgreich macht.

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