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US-Mobilfunker 5G zum Schnäppchenpreis und Gratis-Internet für Kinder: T-Mobile startet Mega-Kampagne

Die neuen Angebote und Wohltaten kommen wenige Wochen vor dem Beginn des Prozesses der Bundesstaaten gegen die geplante Fusion von T-Mobile und Sprint.
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„5G for good“-Kampagne: „Gut für das Land, gut für die Verbraucher.“ Quelle: AP
T-Mobile-President Mike Sievert (li.), CEO John Legere

„5G for good“-Kampagne: „Gut für das Land, gut für die Verbraucher.“

(Foto: AP)

New York Die US-Mobilfunk-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, holt kurz vor dem anstehenden Gerichtsprozess zu einer großen Service- und Hilfsinitiative aus. T-Mobile will nach der geplanten Fusion mit Sprint bereits am 6. Dezember landesweit das neuen schnelle 5G-Internet für 15 Dollar im Monat anbieten. Außerdem sollen Notdienste wie Feuerwehrleute und Millionen von armen Kindern gratis drahtloses Internet erhalten.

In seiner Live-Video-Schalte steht der langhaarige T-Mobile-CEO John Legere mit seinem legendären Magenta-T-Shirt über der schwarzen Lederjacke neben seinem Präsidenten und COO Mike Sievert am Tisch und schwärmt von der neuen „5G for good“-Kampagne: „Gut für das Land, gut für die Verbraucher“, ruft der talentierte Showman strahlend in die Kamera. Auch Seitenhiebe auf die Konkurrenz von AT&T und Verizon bleiben nicht aus.

Die großzügigen Angebote kommen nur wenige Wochen vor dem Beginn des Prozesses gegen die geplante Fusion am 9. Dezember. Dort klagen mehrere Bundesstaaten gegen die Zusammenlegung von T-Mobile und dem Konkurrenten Sprint. Sie kritisieren, dass die Fusion der Nummer Drei und der Nummer Vier der Branche dem Wettbewerb schaden wird.

Sprint und T-Mobile hatten ihre 26 Milliarden Dollar schwere Fusion bereits im April 2018 angekündigt und 40 Milliarden Dollar Investitionen in die neue, schnellere 5G-Technologie versprochen. Doch seitdem hatte sich die Genehmigung immer wieder hingezogen.

In diesem Sommer hat dann das Justizministerium und vor kurzem auch die mächtige Telekomaufsicht FCC zugestimmt. Damit es in den USA weiterhin vier Mobilfunk-Anbieter gibt, haben sich die beiden Unternehmen bereit erklärt, mehrere Prepaid-Lizenzen an den Satelliten-Spezialisten Dish abzutreten.

„Wenn wir in den Prozess gehen, werden wir gewinnen“

Doch die Klagen einer Reihe von Bundesstaaten stehen weiter im Raum. Die Deutsche-Telekom-Tochter verhandelt derzeit eifrig mit den Staaten in der Hoffnung, mit außergerichtlichen Einigungen einen Prozess zu verhindern. Das ist dem Unternehmen bereits mit einigen Staaten gelungen, zuletzt mit Colorado.

„Wir haben viele Gespräche mit den Bundesstaaten gehabt und wir haben verschiedene Einigungsvorschläge vorgelegt“, sagte John Legere und fügte hinzu: „Die Gespräche waren nicht feindlich.“

Der T-Mobile CEO gibt sich aber auch siegessicher, sollte es doch zum Prozess kommen: „Wenn wir in den Prozess gehen, werden wir gewinnen“, sagte Legere.

Auch zu der abgelaufenen Frist vom 1. November nahm der T-Mobile-Chef Stellung. Nach dem ursprünglichen Abkommen hatten sich Sprint und T-Mobile nur bis zu diesem Datum aneinander gebunden. Danach steht es beiden Seiten theoretisch frei, doch nicht zu fusionieren.

Legere bestätigte, dass es derzeit Diskussionen über verschiedene Aspekte der Fusion gebe. Dazu gehöre auch die Bewertung und andere Dinge.

In einer solchen Diskussion wäre T-Mobile auf jeden fall in einer stärkeren Verhandlungsposition: Während T-Mobile immer mehr Kunden gewinnt, hat Sprint zuletzt viele Abonnenten verloren.

Mehr: Die Angestellten haben Sorgen wegen der Fusion mit dem Rivalen Sprint. Sie fordern vom Telekom-CEO Höttges eine Job- und Gehaltsgarantie.

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  • Es wäre schön, wenn T-Mobile / Telekom auch in Deutschland ein ähnliches Angebot platzieren würde.