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US-Sanktionen Huawei streicht offenbar Hunderte Jobs in den USA

Die Folgen der US-Sanktionen zeigen sich immer deutlicher: Nachdem der chinesische Tech-Konzern seine Prognose zusammengestrichen hat, kommt es jetzt zum Jobabbau in den USA.
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Huawei streicht offenbar Hunderte Jobs in den USA Quelle: Reuters
Smartphones von Huawei

Die US-Regierung hat den Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt.

(Foto: Reuters)

New York Der chinesische Netzwerkausrüster und Handy-Hersteller Huawei will einem Zeitungsbericht zufolge in den USA Hunderte Mitarbeiter entlassen. Betroffen seien Angestellte der auf Forschung und Entwicklung spezialisierten Tochterfirma Futurewei Technologies, berichtete das „Wall Street Journal“ am Sonntag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.

Hunderte Stellen könnten demnach gestrichen werden. Aus China stammenden Angestellten sei angeboten worden, auf Posten in der Heimat zu wechseln. Futurewei Technologies beschäftigt der Zeitung zufolge 850 Mitarbeiter in mehreren US-Städten. Huawei war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die US-Regierung hat Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt und dies damit begründet, dass die Technologie des Unternehmens zur Spionage in den USA verwendet werden könnte. Damit ist es US-Firmen untersagt, mit dem chinesischen Konzern Geschäfte zu tätigen.

Huawei weist die Vorwürfe zurück. Das Verkaufsverbot belastet das Geschäft: Huawei strich unlängst seine Umsatzprognose für das laufende und das kommende Jahr zusammen.

Beim G20-Gipfel in Japan hatte Trump überraschend versprochen, dass US-Unternehmen doch wieder Geschäfte mit dem führenden Netzwerkausrüster und zweitgrößten Smartphone-Hersteller machen dürfen. So sollen dafür jeweils Lizenzen vergeben werden, wenn die Lieferungen „keine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA“ darstellen. Huawei bleibt aber weiter auf der schwarzen Liste.

Mit den Lizenzen werden große amerikanische Chiphersteller wie Qualcomm und Intel oder auch Google voraussichtlich wieder an Huawei liefern können. Somit könnte auch wieder die Versorgung der Huawei-Smartphones mit neuen Versionen des Android-Betriebssystems gesichert werden. Die Unklarheit darüber hatte Verbraucher in Deutschland und anderswo schwer verunsichert.

Mehr: Der Huawei-Konflikt ist ein Symbol des technologischen „Kalten Kriegs 2.0“, schreibt Ex-Außenminister Sigmar Gabriel in seiner geopolitischen Analyse für das Handelsblatt Research Institute.

  • rtr
  • dpa
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