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US-Websites Hackerangriff zieht weltgrößten Web-Host aus dem Verkehr

Das US-Unternehmen GoDaddy ist der weltgrößte Anbieter von Rechnerplatz für Web-Seiten. Ein Hackerangriff legte dessen DNS-Dienst und damit viele Internetauftritte lahm. Doch über den oder die Täter herrscht Rätselraten.
11.09.2012 - 03:05 Uhr Kommentieren
Ein Hackerangriff hat den Kunden von GoDaddy die Web-Seiten aus dem Netz gefegt. Quelle: dpa

Ein Hackerangriff hat den Kunden von GoDaddy die Web-Seiten aus dem Netz gefegt.

(Foto: dpa)

New York Ein Hackerangriff hat zahllose Web-Auftritte vor allem in den USA für Stunden lahmgelegt. Betroffen waren die Kunden des amerikanischen Internet-Unternehmens GoDaddy, das Rechnerplatz für den Betrieb von Web-Seiten bereitstellt.

Mit mehr als 45 Millionen Kunden gehört GoDaddy zu den weltweit größten Web-Hostern; das sind Vermieter von Speicherplatz für die Einrichtung von Internet-Auftritten. Auf den Servern von GoDaddy liegen ganz unterschiedliche Webangebote, darunter auch zahlreiche kleinere Online-Shops.

Das Internet-Unternehmen mit Sitz in Scottsdale (Arizona) erklärte am Montagabend über Twitter, es werde versucht, die Probleme so schnell wie möglich zu lösen. „Wir nehmen diese Situation sehr ernst“, schrieb Vorstandschef Scott Wagner, ohne näher auf technische Details der Störung einzugehen.

Offenbar handelt es sich um einen Ausfall des DNS-Dienstes von GoDaddy: Das Domain Name System (DNS) verbindet die Internet-Adressen mit dem physischen Speicherplatz, auf dem die entsprechenden Daten liegen. Der Ausfall begann am Montag kurz nach 19.00 Uhr (MESZ).

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    Zu dem Angriff bekannte sich ein Unbekannter mit dem Twitter-Konto „AnonymousOwn3r“. Ob dieser tatsächlich die Störungen verursacht hat, ist ebenso ungewiss wie dessen Zugehörigkeit zur Anonymous-Bewegung. Mehrere Twitter-Nutzer, die in der Vergangenheit im Namen von Anonymous auftraten, erklärten, dass Anonymous mit dem Angriff auf GoDaddy nichts zu tun habe.

    Diese Gruppierung ohne feste Organisation sammelt zahlreiche Hacker-Aktivisten in ihren Reihen, die seit 2010 mehrfach Behörden und Unternehmen angegriffen haben.

    • dpa
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