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Verhandlungen mit Softbank Telekom könnte Anteile an T-Mobile US ausbauen

Aufgrund der Schwäche des Partners Softbank könnte der Dax-Konzern seine Beteiligung aufstocken. Die Telekom würde dann mehr mehr als 50 Prozent an der US-Tochter halten.
18.05.2020 Update: 18.05.2020 - 14:01 Uhr Kommentieren
T-Mobile: Softbank verhandelt über den Verkauf von Anteilen an die Telekom Quelle: dpa
Filiale von T-Mobile US in New York

Anfang April hatte das Unternehmen die Megafusion mit dem US-Rivalen Sprint im dritten Anlauf unter Dach und Fach gebracht.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, Tokio Kein Markt ist für die Deutsche Telekom derzeit so wichtig wie die USA. Nach zwei Jahren hat sie den Zusammenschluss ihrer US-Tochter T-Mobile mit dem Rivalen Sprint unter Dach und Fach gebracht. Dabei konnte der Konzern gerade auch von der Schwäche des Sprint-Eigners Softbank profitieren. Die Telekom handelte kurz vor Abschluss des Deals noch bessere Konditionen aus.

Jetzt stellt die schwierige Lage von Softbank die Telekom jedoch vor eine komplizierte Situation. Seit der Fusion von T-Mobile und Sprint Anfang April hält die Telekom am vereinigten Unternehmen 43 Prozent der Anteile. Ein Abkommen mit Softbank erlaubt es dem Dax-Konzern jedoch, auch für die bei den Japanern liegenden 23 Prozent der Aktien die Stimmrechte auszuüben. Damit kann die Telekom die Firma voll konsolidieren und alle wichtige Entscheidungen bestimmen.

Diese Einigung würde jedoch verfallen, wenn sich Softbank entscheidet, seine Anteile abzustoßen. Bei der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens sagte Softbank-Gründer Masayoshi Son: „In Bezug auf Aktienverkäufe stehen wir verschiedenen Optionen und Szenarien offen gegenüber.“ Son hob allerdings auch hervor, dass Softbank noch hohe Erwartungen an den Wert des Anteils seiner Firma an der neuen T-Mobile US habe.

Die Überlegungen um einen Verkauf von Anteilen könnten jedoch bereits deutlich weiter sein. Es gebe bereits konkrete Gespräche zwischen Softbank und Telekom, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag. Die Deutsche Telekom wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

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    Für den Dax-Konzern bedeutet die Situation eine Chance und ein Risiko zugleich. Greift das Management um CEO Timotheus Höttges jetzt nicht zu, könnten die Aktien künftig deutlich teurer werden. Und das Dax-Konzern läuft Gefahr, die Mehrheit der Stimmrechte zu verlieren.

    Entscheidet sich das Bonner Unternehmen jedoch zum Zukauf, müsste es auch jetzt schon große Summen ausgeben. Das neue T-Mobile US wird an der Börse mit rund 120 Milliarden Dollar bewertet. Würde das Unternehmen alleine nur seinen Anteil an der Firma auf mindestens 50 Prozent steigern wollen, müsste der Konzern Aktien im Wert von mindestens acht Milliarden Dollar zukaufen.

    Mehr: Telekom treibt größte Fusion trotz Corona voran – „Sind für T-Mobile sauber durchfinanziert“

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