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Vernetzung im Haus Höchstmaß an Komfort

Aus Kostengründen investierten bisher nur wenige Hausbauer in die Installation von vernetzten elektronischen Geräten. Bald könnte diese Ausrüstung allerdings billiger werden - dank Herstellern von Hausgeräten. Die Heimvernetzung könnte zu einem Milliardenmarkt werden.
  • Hans Schürmann
3 Kommentare
Hersteller wollen Hausgeräte in Zukunft mit einer Kommunikationsschnittstelle ausrüsten, um die Integrierung in das Heimnetzwerk zu erleichtern. Quelle: Pressebild

Hersteller wollen Hausgeräte in Zukunft mit einer Kommunikationsschnittstelle ausrüsten, um die Integrierung in das Heimnetzwerk zu erleichtern.

(Foto: Pressebild)

DÜSSELDORF. Wenn es nach der Elektrobranche ginge, könnten Computertechnik und Elektronik schon lange für mehr Komfort zu Hause sorgen: Wenn die Sonne scheint, fahren Jalousien automatisch herunter, der Strom schaltet sich aus, sobald man die Wohnung verlässt. Und wenn man spät abends zurückkommt, reicht ein Tastendruck, und die Räume sind so erleuchtet, als wäre man gar nicht weg gewesen.

Die Vernetzung der elektronischen Geräte in der Wohnung wird seit Jahren in Hochglanz-Broschüren angepriesen. Bislang aber investieren nur wenige technikverliebte Häuslebauer. Der Grund: Noch ist die Installation teuer und aufwendig. Mit einigen Tausend Euro müssen Besitzer eines kleinen Einfamilienhauses schon noch rechnen.

Toaster vom Computer aus steuern

Das könnte sich bald ändern. Die Hersteller wollen ihre Hausgeräte künftig mit einer Kommunikationsschnittstelle ausrüsten. „Jede Kaffeemaschine, jeder Toaster und jede Hifi-Anlage werden eine eigene Internetadresse bekommen“, sagt Bitkom-Experte Michael Schidlack. Kommt die Technik in die Wohnung, dann wird sie automatisch erkannt, in das Heimnetzwerk integriert und lässt sich von jedem PC aus ansteuern.

Der Branchenverband erwartet, dass die Heimvernetzung in Deutschland in den nächsten Jahren zu einem Milliardenmarkt wird. „Die technische Basis für die Vernetzung der Geräte ist schon heute in vielen Haushalten vorhanden“, so Schidlack. Funknetze wie WLan oder Powerlinetechnik, mit der Daten über die Stromleitung übertragen werden können, verknüpfen PCs in den Wohnungen mit dem Internet.

Unternehmen drängen in den Markt

Kein Wunder also, dass sich Firmen unterschiedlicher Branchen in Position bringen, um von dem wachsenden Markt zu profitieren. So testet beispielsweise die Deutsche Telekom ihr Hausnetz aus Mobilfunk und Internet in der sogenannten „T-City“ Friedrichshafen. Und der Energieversorger RWE will Ende des Jahres mit seiner Tochter RWE Effizienz eine Funklösung auf den Markt bringen, mit der Nutzer neben Heizung, Beleuchtung und Klimatisierung auch unterschiedlichste Hausgeräte bis hin zu Bewegungsmeldern und Rasensprengern ansteuern können.

Die flexible Hausautomatisierungslösung soll deutlich unter 1 000 Euro kosten. Damit wäre die Technik erstmals auch für normale Haushalte interessant. Die Technik entwickelt das Unternehmen mit Partnern: Softwarekonzern Microsoft liefert die Steuersoftware, und der Hersteller von Elektronikbauteilen, die ELV/eQ-3 aus Leer, bringt sein Komponenten-Know-how ein und produziert die Geräte.

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3 Kommentare zu "Vernetzung im Haus: Höchstmaß an Komfort"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die totale Vernetzung ist mir schon vor 10 Jahren angedroht worden. Auf der Hannovermesse wurde für des Jahr 2010 schon mit 50% der Haushalte gerechnet, die zumindest teilweise ihre Geräte vernetzen.
    Das ich erst an den PC gehen muss um den bräunungsgrad des Toast an die Gewohnheiten der Familie anzupassen statt einfach am Knopf zu drehen, irre!
    back Orifice auf der HDD der Washmaschine, super. Fehlt nur noch der Chip in der babywindel, der die Mutti am PC über den notwendigen Wechsel informiert.
    Dinge die die Welt nicht braucht!

  • Die einzigen Profiteure sind die Pharmabranche. Deren medikamente werden benötigt, um die Erkrankungen bedingt durch die Strahlungsfelder zu behandeln. Entsprechende Studien liegen in vielen Ländern vor. Nur hierzulande wird das ignoriert.

    Und bei Nichtabwesenheit Licht ein und ausschalten, da gint es auch eine Alternative: Einbrecher abschreckend bestrafen, schon ist diese Energieverschwendung nicht mehr nötig.

    ich denke hier werden Dinge suggeriert, für die in einem normalen Haushalt kein bedarf besteht. Hinzu kommt das miese Lohnniveau in Deutschland. Arbeitende Menschen haben gar nicht die Notwendigkeit, Dinge zu suchen, für die sie Geld ausgeben können: Dank Sklavenhändler und schwarz/gelben Abzockern haben die nämlich immer weniger verfügbares Einkommen.
    Und da wird die Kaffemaschine oder der Toaster!!!!! von Hand eingedreht.
    Man stelle sich vor, der Toaster wird von der Arbeit aus eingeschaltet!!! Wie weltfremd ist dieser branchenverband???

  • ...und was habe ich von einem internetfähigem Toaster? So ein blödsinn wird seit Jahren beworben aber nicht nachgefragt. Aus gutem Grund.

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