Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Verschlüsselungsprojekt GnuPG Hilfe fürs Briefgeheimnis im Internet

Das Projekt GnuPG hilft Nutzern, ihre E-Mails geheim zu halten. Doch das freie Verschlüsselungssystem stand wegen finanzieller Probleme kurz vor dem Aus. Prominente Spender haben es jetzt gerettet.
Kommentieren
Das wichtigste freien Verschlüsselungsprojekt GnuPG hat neue Spenden erhalten. Quelle: dpa
Sicherheit im Netz

Das wichtigste freien Verschlüsselungsprojekt GnuPG hat neue Spenden erhalten.

(Foto: dpa)

Berlin Die schwierige Finanzsituation des wichtigsten freien Verschlüsselungsprojektes GnuPG hat sich entspannt. Nach einem Bericht des US-Portals Propublica über die Finanznöte des deutschen GnuPG-Entwicklers Werner Koch erklärten sich Facebook und der Zahlungsdienstleister Stripe bereit, jeweils 50.000 Dollar in diesem Jahr zu spenden. Zuvor hatte bereits die Linux-Stiftung 60.000 Dollar zugesagt. Außerdem zogen die privaten Kleinspenden für das GnuPG-Projekt an.

GnuPG ist das wichtigste freie Kryptographiesystem. Damit können E-Mail-Nachrichten so geschützt werden, dass sie nur Sender und Empfänger entziffern können. Die eigentliche System-Software wird bislang quasi von Koch alleine entwickelt und gewartet.

Das sind die dümmsten Passwörter der Deutschen
Zu einfach!
1 von 12

Die Deutschen sind nicht sehr kreativ, wenn es um die Wahl ihrer Passwörter geht. Auch im zurückliegenden Jahr verließen sich viele auf simple Zahlenreihen. Damit gehen sie allerdings erhebliche Risiken ein...

(Foto: Photo by Victoria Heath on Unsplash)
Was ist kein sicheres Passwort?
2 von 12

Obwohl Daten- und Identitätsdiebstähle ständig Schlagzeilen machen, benutzen viele Internetnutzer weiterhin unsichere Passwörter. Das beliebteste Passwort der ist hierzulande laut dem Potsdamer Hasso-Plattner Institut „123456“. Die HPI-Forscher veröffentlichen jedes Jahr die meistgenutzten Passwörter der Deutschen – Datengrundlage sind rund 500.000 Zugangsdaten aus dem Datenbestand des HPI Identity Leak Checkers, die auf E-Mail-Adressen mit .de-Domäne registriert sind und zuletzt 2018 geleakt wurden.

(Foto: Photo by NeONBRAND on Unsplash)
Offene Türen
3 von 12

„Derart schwache Passwörter gleichen Haustüren, an denen von außen ein Schlüssel steckt. Sie sind geradezu eine Einladung zum Identitätsdiebstahl“, sagt HPI-Direktor Christoph Meinel, der daher bei der Nutzung von Passwörtern weiterhin digitalen Aufklärungsbedarf sieht. „Es gibt keinen 100-prozentigen Schutz vor Identitätsdiebstahl, aber es muss Kriminellen so schwer wie möglich gemacht werden, an das eigene Passwort zu gelangen.“

(Foto: Photo by imgix on Unsplash)
Jahreswechsel
4 von 12

Simple Zahlenfolgen

Unter den Passwörtern, die 2018 besonders häufig benutzt wurden, sind simple Zahlenreihen besonders häufig vertreten. Diese lassen sich besonders leicht knacken. Auf dem ersten Platz landet „123456“. Auch wenn die Länge variiert wird, hilft das nicht: Auf dem zweiten und dritten Platz finden sich „12345“ und „12345678“. „123456789“ landet auf Rang fünf. Dazwischen befindet sich ein nicht ganz so anständiger Ausrutscher...

(Foto: dpa)
Nicht anständig
5 von 12

Platz 4

... für das Passwort „ficken“.

(Foto: Photo by freestocks.org on Unsplash)
Nicht gerade kreativ
6 von 12

Buchstaben und Zahlen kombinieren

Für die Anforderungen an ein sicheres Passwort wird oft genannt, Buchstaben und Zahlen zu kombinieren. Die Passwörter hallo123“ und „hallo“ tun es aber nicht, sie landen auf Rang 6 und 7.

(Foto: Reuters)
Computerkriminalität
7 von 12

Einfache Zahlenfolgen – lieber nicht

Und noch eine beliebte Zahlenfolge, die Sie besser nicht verwenden sollten: „123“ liegt auf Platz 8.

(Foto: dpa)

Das Projekt war ab 2005 auch von der deutschen Bundesregierung finanziell gefördert worden, allerdings liefen diese Zuwendungen 2010 aus. Da über die Projektseite zu wenig Spenden einliefen, stand Koch vor gut einem Jahr kurz davor, die weitere Entwicklung von GnuPG aufzugeben.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Verschlüsselungsprojekt GnuPG: Hilfe fürs Briefgeheimnis im Internet"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote