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Video-Plattform Trump gegen Chinas Mehrheitsbeteiligung an Tiktok

Trump hat Aussichten für den Deal gedämpft, der die Video-App Tiktok in den USA retten soll. Der US-Präsident will nicht, dass das chinesische Unternehmen die Kontrolle behält.
17.09.2020 Update: 17.09.2020 - 04:47 Uhr Kommentieren
„Konzeptionell kann ich Ihnen sagen, dass mir das nicht gefällt“, sagte Trump über eine Minderheitsbeteiligung des US-Softwareentwicklers an dem Kurzvideodienst Tiktok. Quelle: Reuters
Donald Trump

„Konzeptionell kann ich Ihnen sagen, dass mir das nicht gefällt“, sagte Trump über eine Minderheitsbeteiligung des US-Softwareentwicklers an dem Kurzvideodienst Tiktok.

(Foto: Reuters)

Washington US-Präsident Donald Trump hat sich gegen einen Deal zwischen ByteDance und Oracle die Minderheitsbeteiligung des US-Softwareentwicklers an dem Kurzvideodienst TikTok ausgesprochen. „Konzeptionell kann ich Ihnen sagen, dass mir das nicht gefällt“, sagte Trump auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Trump ergänzte, er werde erst am Donnerstag umfassend über einen Vorschlag informiert, wonach Oracle ein „vertrauenswürdiger Technologieanbieter“ für die US-Aktivitäten von TikTok werden soll.

Er befürwortete jedoch nicht die Idee, dass das chinesische Unternehmen die Kontrolle behalte. Mit einer solchen Lösung wäre er „nicht glücklich“, sagte Trump. „Ich bin nicht bereit, irgendetwas zu unterzeichnen.“ Das „Wall Street Journal“ berichtete, das Weiße Haus dringe darauf, dass amerikanische Investoren die Mehrheit bei Tiktok bekommen.

Senator Marco Rubio und fünf weitere republikanische Senatoren hatten Trump am Mittwoch aufgefordert, den Deal abzulehnen, solange eine Verbindungen zum chinesischen Eigentümer ByteDance bestehen bliebe.

„Wir sind weiterhin gegen jede Vereinbarung, die es in China ansässigen oder kontrollierten Unternehmen ermöglichen würde, den Code oder die Algorithmen, mit denen eine in den USA ansässige Version von TikTok betrieben wird, beizubehalten, zu kontrollieren oder zu modifizieren“, schrieb er in einem Brief.

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    Der Deal erfülle nicht „die Absicht der Exekutivverordnungen des Präsidenten“ und werfe „ernsthafte nationale Sicherheitsbedenken auf“, ergänzte Senator Ted Cruz.

    Trump hat gedroht, die vor allem bei Jugendlichen beliebte US-Tochter des chinesischen Technologiekonzerns zu verbieten, sollte sich ByteDance wegen Sicherheitsbedenken zu den US-Nutzerdaten nicht von der Plattform trennen.

    Microsoft verhandelte wochenlang über einen Kauf des Tiktok-Geschäfts in den USA, Kanada, Neuseeland und Australien. Allerdings torpedierte die chinesische Regierung diese Lösung mit einer neuen Regel, wonach Software-Algorithmen wie die von Tiktok nur mit ihrer Genehmigung ins Ausland verkauft werden dürfen.

    Daraufhin wurde der neue Plan mit der Beteiligung von Oracle ausgearbeitet. Nach Medienberichten sollte Oracle die Speicherung der Daten von US-Nutzern übernehmen - und auch Zugang zum Software-Code von Tiktok bekommen. So sollte sichergestellt werden, dass die Plattform keine Hintertüren für chinesische Behörden enthält. Zudem werde das globale Geschäft von Tiktok gemäß dem Plan in einer neuen Firma mit Sitz in den USA gebündelt, hieß es.

    Mehr: Europa droht im Technologie-Wettlauf zurückzufallen

    • rtr
    • dpa
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