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Wachsendes Datenvolumen Private E-Mails belagern Speicherplatz im Büro

Privates Geplänkel am Arbeitsplatz ist so manchem Chef ein Dorn im Auge: Nicht nur wegen der verlorenen Arbeitszeit - die Privatgespräche blockieren auch zunehmend wertvollen Speicherplatz. Zu diesem Ergebnis kommt ein Studie, die im Auftrag des Speicherherstellers Hitachi durchgeführt wurde.

HB FRANKFURT/DREIEICH. Laut der Studie schätzen IT- Verantwortliche, dass durchschnittlich 13 Prozent des E-Mail- Aufkommens in Unternehmen privaten Ursprungs sind. Die Studie ergab weiterhin, dass in den befragten Unternehmen im Durchschnitt über 10 Prozent der Speicherressourcen allein für den E-Mail-Verkehr benötigt werden. Dabei ist ein Ende der E-Mail-Flut nicht in Sicht: Das Marktforschungsinstitut IDC prognostiziert, dass im Jahre 2005 über 35 Milliarden E-Mails täglich versendet werden.

Wegen neuer Vorschriften wie Sarbanes-Oxley und Basel II müssen viele Unternehmen E-Mails dauerhaft archivieren. Trotz der Vorhersagen zeigt die Untersuchung, dass den wachsenden Datenvolumina in vielen Unternehmen wenig Beachtung geschenkt wird. So gaben 22 Prozent aller Befragten an, dass sie nicht wüssten wie viel Speicherplatz in ihrem Unternehmen durch E-Mails belegt wird.

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