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Wie IBM neue Trends setzt Die Weltveränderer aus Silicon Valley

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Ein IBM-Mitarbeiter schraubt an einer Lochkarten-Maschine, eine der zahlreichen Erfindungen des Konzerns. Quelle: dapd

Ein IBM-Mitarbeiter schraubt an einer Lochkarten-Maschine, eine der zahlreichen Erfindungen des Konzerns.

(Foto: dapd)

Der zweite große Trend ist für Holley die Nanotechnologie. Er prophezeit, dass Smartphones in Zukunft so viele Daten speichern wie heute ein Rechenzentrum. Was bei Watson noch 2800 Prozessoren erledigt haben, wird in 100 Jahren ein einziger Nanochip vollbringen.

Diese digitalen Kraftwerke werden für den dritten Megatrend gebraucht: Die physische Welt wird endgültig mit der digitalen verschmelzen. Reale Welt und die mit Computerhilfe „erweiterte Realität“ werden vereint mit der dritten großen neuen Welt – mit Facebook, Twitter und anderen Plattformen der sozialen Vernetzung.

Was bleibt da noch in der Privatsphäre der Menschen? Laut Holley nicht viel. „Wir werden geradezu erwarten, dass uns jemand beobachtet, beschützt“, vermutet er. Social Media werde dann nicht mehr das sein, was es heute ist, die Dienste werden sich weiterentwickeln. Aber sie werden im Leben der Menschen immer wichtiger.

Als ein Beispiel für neue Entwicklungen dank digitaler Vernetzung erinnert er an die von Programmierern aus aller Welt kostenlos geschaffene Open-Source-Software. Oder an das Online-Lexikon Wikipedia. „Menschen, die nur aus Leidenschaft etwas schaffen. Das ist da und wird nicht mehr weggehen.“

Holley selbst wird im September für drei Wochen nach New Orleans gehen, und zwar unbezahlt. Dort wird eine kleine Gruppe von IBM-Fellows mit der Stadtverwaltung ein bestimmtes Problem lösen. „Wir wissen noch nicht was“, sagt er, aber das ist auch Teil der Herausforderung. „Es wird nur irgendwas sein, was man mit Hilfe von Technologie lösen kann.“

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