Windows 10 kommt im Juli Microsoft geht voll auf die 10

Es ist für Microsoft der wichtigste Termin seit Jahren: Am 29. Juli kommt Windows 10 auf den Markt. Nutzer können das neue Betriebssystem sogar kostenlos herunterladen – die Registrierung ist ab sofort möglich.
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Microsoft startet Mobil-Offensive mit Windows 10

RedmondMicrosoft bereitet sich auf den größten Produktstart seit Jahren vor: Windows 10 kommt im Sommer auf den Markt. Nun hat der Konzern den konkreten Termin genannt: Das neue Betriebssystem werde am 29. Juli als kostenloses Upgrade bereitstehen, teilte er am Montag mit. Das gelte für 190 Länder und 111 Sprachen.

Alle Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 könnten ab dem Tag die Software kostenlos herunterladen. Bis zum Ende der unterstützten Lebensdauer des jeweiligen Gerätes lasse sich die Software aktualisieren. Das Kostenlos-Angebot gelte zwölf Monate lang. Ab sofort könnten Nutzer sich ihr Upgrade unter windows.microsoft.com reservieren. Schon an der Entwicklung beteiligten sich zahlreiche Menschen: Mehr als vier Millionen Kunden hätten bis heute an dem Windows-Insider-Programm zum Test von Windows 10 teilgenommen, teilte Microsoft mit.

So sieht das neue Windows 10 aus
Nach 8 kommt 10
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Auf 8 folgt 10: Microsoft überspringt bei der Benennung seines Betriebssystems Windows eine Nummer. Damit wolle der Konzern den großen Entwicklungssprung verdeutlichen, sagte Microsoft-Manager Joe Belfiore bei der Präsentation im Herbst 2014.

Neues Startmenü
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Windows 10 bekommt ein Startmenü, wie es Nutzer von Windows 7 kennen. Daran docken sich die aus Windows 8 bekannten Apps mit ihren rechteckigen Kacheln an. Sie aktualisieren sich selbständig und zeigen etwa neue E-Mails, Nachrichten oder das aktuelle Wetter an.

Tauglich für alle Geräte
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Ein Betriebssystem für alle: Der Kern von Windows 10 soll nicht nur auf PCs laufen, sondern auch auf Tablets, Smartphones und der Xbox. Die Benutzeroberfläche wird an das jeweilige Gerät angepasst, wie Microsoft-Manager Terry Myerson hier erklärt.

Datenbrille Hololens
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Auch die Datenbrille Hololens soll sich mit Windows 10 ansteuern lassen – das Gerät blendet virtuelle Informationen über das Bild der Realität.

Alles auf einer Oberfläche
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Apps aus dem Windows Store werden künftig in Fenstern auf dem Desktop geöffnet – nicht auf der Kacheloberfläche, wie es in Windows 8 der Fall ist. Die zwei unterschiedlichen Oberflächen sorgen derzeit bei vielen Nutzern für Verwirrung. Die App-Fenster lassen sich verschieben, größer oder kleiner machen und mit einem Klick minimieren oder schließen.

Geöffnete Anwendungen
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Mit einem Klick bekommen Nutzer einen Überblick, welche Anwendungen gerade laufen, fein säuberlich nebeneinander aufgereiht – ähnlich wie man es beispielsweise von iPhone und iPad kennt.

Unterschiedliche Desktops
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Eine Übersicht für die Arbeit, eine für Spiele, eine für private Bankgeschäfte: Mit Windows 10 können Nutzer mehrere Desktops einrichten und ohne großen Aufwand dazwischen hin- und herschalten.

Das neue Betriebssystem soll eine neue Generation von Windows einläuten und eine einheitliche Plattform für alle Geräte bieten: Die Software gleichermaßen PCs, Smartphones und Tablets, wird aber an die jeweilige Umgebung angepasst – auf einem Tablet ist beispielsweise eine Touch-Oberfläche zu sehen, auf einem PC können Nutzer mit Maus und Tastatur navigieren. Auch auf der Spielekonsole Xbox wird das System laufen: Spiele aus der Plattform Xbox Live könnten dann von allen Geräten gespielt beziehungsweise weitergespielt werden.

Microsoft ermöglicht Entwicklern mit diesem Ansatz, ihre Apps ohne großen Aufwand für die anderen Plattformen anzupassen. Der Konzern will so vor allem das Angebot an Apps für Windows-Smartphones erweitern, das bislang deutlich kleiner ist als bei den Konkurrenzplattformen Android und iOS von Apple.

Wie bei Windows übliche gibt es diverse Versionen, insgesamt sieben. Eine ist für vernetzte Geräte gedacht, etwa Geldautomaten, Aufzüge und Industrieroboter, aber auch das vernetzte Zuhause – Experten sprechen vom Internet der Dinge. Auch auf der Datenbrille Hololens soll eine Windows-10-Version laufen.

Zu den weiteren Neuerungen zählt der neue Browser „Edge“, der speziell an das Betriebssystem angepasst ist. Der digitale Assistent Cortana ist künftig auch auf PCs verfügbar. Zudem kehrt auf dem Desktop das Startmenü zurück, allerdings in etwas modifizierter Form (siehe Bildergalerie).

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13 Kommentare zu "Windows 10 kommt im Juli: Microsoft geht voll auf die 10"

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  • Windows 7 war und wird sicherlich auch das beste System auf MS-Basis bleiben. Das verspielte Buntgekachelte ab Win8 ist mir alles zuviel; nicht mal privat will ich diese Kasperbude auf meinem Rechner haben, geschweige in der Firma.

    Schlank, einfach, schlicht, ohne "zwangshotmail-Account" ... so stell ich mir das vor....eigentlich so wie Windows NT seinerzeit war.
    Übrigens ist Apple auch nicht mehr das was es mal vor. Auch Apple bekam von mir "tschüß" gesagt. Auch Kasperbude geworden...

    Ich glaube ich beschäftige mich wieder mit Linux....

  • MS wie Apple bleiben low end Systeme.

  • Viel Spaas dabei^^..

  • Wenn es nach 7 nix vernünftiges gibt steig im um auf Linux.

  • Bedenken Sie dabei bitte die Auslaufzeiten von 7.
    Danach wird Schicht im Schacht bleiben.
    Gut beraten bleiben Geschäftsmodelle, die nicht auf Microsoft oder Apple gesetzt haben beim Datenhandling.

  • >> Microsoft geht voll auf die 10 >>

    Es ist nur Jedem zu raten, der ein funktionierendes Betriebssystem am Laufen hat, etwa 2 Jahre mit der Installation des W 10 zu warten, bis die Anwendersoftware nachgezogen hat.

    Sonst hat man sich eine Menge Ärger eingehandelt !

    Die Anwenderprogramme, Treiber, etc. müssen auf dem W 10 erst laufen, und dazu brauchen die Firmen für die Entwicklung und Anpassung ihrer Anwendersoftware Zeit !

    Ca. 1-2 Jahre !

    Bei Neuinstallation ist zu prüfen, inwieweit die Anwenderprogramme ( die nicht nur von Microsoft kommen ) auf dem W 10 laufen !

  • Seit 8.0 benötigen Sie einen MS-Account, um das Betriebssystem überhaupt "scharf" zu stellen.
    Das bedeutet, dass Unternehmen, die mit MS Systemen arbeiten und upgraden wollen künftig mit der Microsoft Cloud zusammenzuarbeiten haben werden.
    Was das bedeuten könnte will man garnicht erst wissen, wie es aussieht.

  • NIX ist sicher, wer das denkt, der irrt sich.

    Gerade NSA & Co werden auch weiterhin ALLES ausschnüffeln, was sie kriegen können. Jedes Windows muss erst von den amerikanischen Sicherheits-Behörden frei gegeben werden. Den Grund kann sich jeder selbst ausdenken.

    Was also bietet Windows 10, was Windows 7 nicht kann?

  • Microsoft Business Operations dürfte künftig auch öffentlich befragt werden zu Datensicherheit.

  • Konnte man noch bei 7 ungefähr davon ausgehen, dass die Daten nicht in der Cloud landen wird man bei 10 davon ausgehen müssen, dass sie cloudbasiert verhandelt werden.
    Was allerdings auch nicht als gesichert gelten kann.
    O2 zb scheint auf 8.1 zu setzen ....

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