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Windows Explorer stürzt ab April-Update für Windows 10 verursacht Probleme

Seit dem April-2018-Update klagen Windows-10-Nutzer über abstürzende Explorer-Dienste. Das Problem hängt wohl mit einer groß angekündigten Neuerung zusammen.
  • Oliver Nickel
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Im Internet häufen sich die Problembericht im Zusammenhang mit dem April-2018-Update für Windows 10. Quelle: AP
Probleme nach Update

Im Internet häufen sich die Problembericht im Zusammenhang mit dem April-2018-Update für Windows 10.

(Foto: AP)

BerlinSeit der Veröffentlichung des neuen April 2018 Updates für Windows 10 häufen sich im Internet die Problemmeldungen. Nach Beschwerden über Systemabstürze in Verbindung mit dem Browser Chrome macht Windows-Nutzern nun auch ein Bug zu schaffen, der wohl mit der groß angekündigten neuen Timeline zusammenhängt.

Offenbar bringt der Bug den Prozess des Windows Explorers zum Absturz. Das Problem ist, dass dieser nicht nur den Dateimanager an sich, sondern letztlich große Teile der Benutzeroberfläche des Betriebssystems steuert. Nutzer auf der Onlinecommunity Reddit berichten, dass zufällig auftretende Abstürze die Arbeit unmöglich machen. Auch im Support-Forum von Microsoft berichten Betroffene davon.

Das Problem scheint im Zusammenhang mit Microsoft-Accounts aufzutreten. Später haben Nutzer herausgefunden, dass die Cloud-Synchronisation in irgendeiner Weise die Anwendung Explorer.exe zum Absturz bringt. Eine temporäre Lösung ist es, die erst im neuen Update eingeführte Funktion Timeline abzuschalten.

Hassobjekt, Marktbeherrscher, Nachahmer
Gründertruppe
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Die Belegschaft von Microsoft im Jahr 1978 mit den beiden Microsoft-Gründern Bill Gates (erste Reihe, links) und Paul Allen (erste Reihe, rechts). Gegründet wurde die Firma am 4. April 1975 in Albuquerque, New Mexico. (Foto: Microsoft/dpa)

Gründer Bill Gates (r.) und Paul Allen
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Im Jahr 1981 posieren Bill Gates (rechts) und Paul Allen.

Bill Gates hat sich mittlerweile auf eine Beraterrolle im Unternehmen zurückgezogen und ist als Philanthrop tätig. Paul Allen hat ebenfalls Milliarden mit Microsoft gemacht, spendet einen Teil seines Vermögens. Er investiert aber auch etwa in Sport-Mannschaften. Ihm gehören die Seattle Seahawks (American Football) und die Portland Trail Blazers (Basketball).

(Foto: Picture Alliance / dpa)
MS DOS
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Die Basis für den Firmenerfolg legten Allen und Gates mit dem Betriebssystem MS-DOS, das Computern Leben einhauchte. Die grafiklose Bedienoberfläche war lange ein Weg, um auch das spätere Betriebssystem Windows aus dem Hause Microsoft zu konfigurieren. In Abwandlungen hat die grafiklose Bedienoberfläche bis heute überlebt.

(Foto: Imago)
Windows 1.0
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Die Packung der ersten Version des Betriebssystems Microsoft Windows. Das damals als Erweiterung zu MS-DOS veröffentlichte Programm kam erstmals 1985 auf den Markt. In den Folgejahren sollte Windows das Fundament für ein Milliardenimperium werden. Es war allerdings nicht das erste Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche – IBM und Apple hatten bereits vorher die Idee umgesetzt. (Foto: Szilveszter Farkas)

(Foto: Creative Commons CC BY-SA 2.0)
Der junge Bill Gates
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Ein undatiertes Foto zeigt den jungen Bill Gates in seinem Arbeitszimmer. Zum Start von Windows 1.0 gab es weltweit lediglich sechs Millionen Personal Computer. Erst rund fünf Jahre später, im Jahr 1990, gelang dem Software-Entwickler aus Redmond ein durchschlagender Erfolg mit Windows 3.0.

(Foto: Picture Alliance / dpa)
Windows 95
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Bill Gates bei der Präsentation der Version 95 des Betriebssystems im Jahr 1995. Vor allem die dafür entwickelten Büroprogramme wie Word, Excel und Powerpoint helfen Microsoft, den Marktanteil Mitte und Ende der 90er-Jahre auf über 90 Prozent auszubauen.

(Foto: Picture Alliance / dpa)
Apple versus Microsoft
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1998 präsentiert der mittlerweile verstorbene Apple-Chef Steve Jobs „Microsoft Office Macintosh Edition“. Damals hauchte die Microsoft-Software dem darbenden Konkurrenten Apple Leben ein. Doch mittlerweile stellt Apple den Rivalen aus Seattle in vielen Belangen in den Schatten.

(Foto: Imago)

Dazu rufen Nutzer in den Einstellungen die Kategorie Datenschutz auf. An der linken Seite muss auf Aktivitätsverlauf geklickt werden. Dort muss die Checkbox mit der Beschreibung „Windows meine Aktivitäten auf diesem PC mit der Cloud synchronisieren lassen“ deaktiviert werden.

Es scheint, als habe Microsoft bereits selbst auf das Problem reagiert: Nutzer, die ihre Rechner zum jetzigen Zeitpunkt auf die neue Windows-Version aktualisieren, haben standardmäßig die Timeline deaktiviert. Dies ist aber eine temporäre Lösung, schließlich ist diese eine der groß beworbenen Funktionen des April 2018 Update.

Zuvor war bereits ein anderer Fehler bekannt geworden: Windows friert zu einigen Zeitpunkten ein und reagiert nicht mehr, wenn Googles Browser Chrome verwendet wird. Laut einem Forenpost eines Reddit-Users ist die einzige temporäre Lösung, den Computer in den Ruhezustand zu versetzen. Auch andere Nutzer berichten vom gleichen Problem, ein Nutzer außerdem, dass der Fehler auch beim Browser Mozilla Firefox auftritt.

Einige Nutzer haben ihr System bereits auf die vorherige Windows-Version zurückgesetzt. Das ist wohl bisher die einzige Lösung für das Problem, will man nicht auf andere Browser wie etwa Microsoft Edge ausweichen.

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