Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Durch Kooperation Merck will Krebsmedizin-Forschung stärken

Merck will in der Krebsforschung vorankommen und holt sich die Biotechfirma Mersana mit an Bord. Mit Antikörper-Wirkstoffen wollen sie an den Markt. Dabei setzt der Pharmakonzern auf ein Verfahren der Amerikaner.
24.06.2014 - 12:25 Uhr Kommentieren
Der Darmstädter Konzern Merck und Mersana wollen zusammen Antikörper-Wirkstoffe gegen Krebs entwickeln. Quelle: dpa

Der Darmstädter Konzern Merck und Mersana wollen zusammen Antikörper-Wirkstoffe gegen Krebs entwickeln.

(Foto: dpa)

Frankfurt Merck und die US-Biotechfirma Mersana Therapeutics wollen zusammen Antikörper-Wirkstoffe gegen Krebs entwickeln. Merck sicherte sich dabei den Zugriff auf ein Verfahren der Amerikaner, mit dem Antikörper und Zellgift-Substanzen zur Tumorbekämpfung besser gekoppelt werden können, wie der Darmstädter Konzern am Dienstag mitteilte. Merck werde für die Entwicklung und spätere Vermarktung aller Präparate verantwortlich sein, in denen das Verfahren zum Einsatz kommt. Mersana erhalte eine Vorauszahlung. Weitere Gelder bekomme die US-Firma beim Erreichen festgelegter Forschungsziele. Mersana werde zudem an den Medikamenten-Umsätzen beteiligt. Nähere Details gab Merck nicht bekannt.

Die Krebsforschung ist einer der Schwerpunkte von Merck im Pharmageschäft. Aktuell hat der Konzern allerdings wenig neue Wirkstoffe, die kurz vor der Marktreife stehen. Mit dem Einkauf neuer Substanzen und Wirkstoff-Verfahren von anderen Unternehmen will Merck-Chef Karl-Ludwig Kley Lücken in der Forschungspipeline schließen. Merck hatte in der jüngsten Vergangenheit eine Reihe solcher Übereinkommen geschlossen.

Die US-Firma Mersana Therapeutics besitzt ein Verfahren zur Entwicklung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten. Das sind Kombinationen von Antikörper-Substanzen mit Zellgiften zur gezielteren Bekämpfung von Tumorzellen. Dabei soll der Antikörper die Krebszellen ansteuern und so den Wirkstoff passgenau zum Zielort bringen, wodurch der Tumor direkter bekämpft werden kann. Im Unterschied zu klassischen Zellgiften in Chemotherapien soll damit erreicht werden, dass weniger gesunde Körperzellen geschädigt werden. Auch der Leverkusener Bayer -Konzern arbeitet in seiner Krebsforschung an solchen neuen Antikörper-Wirkstoffen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Durch Kooperation - Merck will Krebsmedizin-Forschung stärken
    0 Kommentare zu "Durch Kooperation: Merck will Krebsmedizin-Forschung stärken"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%