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Ebola-Epidemie Weltbank korrigiert Schadensschätzung nach unten

Die Ebola-Epidemie in Westafrika verursacht deutlich weniger wirtschaftlichen Schaden als zuvor angenommen. Die Weltbank korrigiert ihre Schätzung stark nach unten. Grund ist die erfolgreiche Eindämmung der Seuche.
20.01.2015 - 21:29 Uhr Kommentieren
Ein Schild markiert den Eingang zu einem Behandlungszentrum in Guinea: Die Weltbank korrigiert ihre Schätzung über den wirtschaftlichen Schaden durch Ebola deutlich nach unten. Quelle: dpa

Ein Schild markiert den Eingang zu einem Behandlungszentrum in Guinea: Die Weltbank korrigiert ihre Schätzung über den wirtschaftlichen Schaden durch Ebola deutlich nach unten.

(Foto: dpa)

Washington Die Weltbank hat ihre Schätzungen für den wirtschaftlichen Schaden durch die Ebola-Epidemie in Westafrika deutlich nach unten korrigiert. Nachdem die in Washington ansässige Organisation im Oktober für das Jahr 2015 noch Kosten in Höhe von bis zu 25 Milliarden Dollar (21,5 Milliarden Euro) befürchtet hatte, rechnete sie am Dienstag im schlimmsten Fall mit 6,2 Milliarden Dollar.

Die Eindämmung der Epidemie sei in den vergangenen Monaten erfolgreich verlaufen. Im besten Fall werde der Schaden in der Region sogar nur bei 500 Millionen Dollar liegen.

Mali erklärt Ebola-Epidemie offiziell für beendet

„So begrüßenswert diese jüngsten Zeichen auch sind, können wir uns Selbstzufriedenheit nicht leisten“, erklärte Weltbankchef Jim Yong Kim. Solange weiter Neuinfektionen auftreten, seien die Risiken für die drei besonders schwer betroffenen Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea weiter groß. Durch die Ebola-Epidemie kamen seit vergangenem Jahr mehr als 8600 Menschen ums Leben. Die Angst vor dem tödlichen Virus lähmte die Handelsbeziehungen in Westafrika, die Seuche führte außerdem zu einem Mangel an Arbeitskräften.

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