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Ebola WHO erklärt Ausbruch in Spanien für überwunden

Gute Nachrichten aus Spanien. Dort hat die Ebola-Erkrankung einer Helferin keine weiteren Infektionen verursacht. Die Zahl der Betroffenen in Westafrika ist von der Weltgesundheitsorganisation erneut aktualisiert worden.
02.12.2014 - 21:44 Uhr Kommentieren
Die WHO lobte die „Sorgfalt“, mit der Spanien die weitere Ausbreitung des Virus verhindert habe. Quelle: dpa

Die WHO lobte die „Sorgfalt“, mit der Spanien die weitere Ausbreitung des Virus verhindert habe.

(Foto: dpa)

Genf Der Ebola-Ausbruch in Spanien ist am Dienstag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell für beendet erklärt worden. Dort hatte sich Ende September eine Pflegehelferin bei der Versorgung eines aus Westafrika eingeflogenen Missionars mit dem Virus infiziert. Der Missionar starb, die Helferin überlebte die extrem gefährliche Erkrankung. Die 44-Jährige wurde Anfang November als geheilt aus einem Madrider Krankenhaus entlassen.

Die WHO lobte die „Sorgfalt“, mit der Spanien die weitere Ausbreitung des Virus verhindert habe. In spanischen Fachkreisen war allerdings kritisiert worden, dass sich die Helferin in einer Isolierstation überhaupt erst anstecken konnte.

Laut WHO fiel ein zweiter Ebola-Test bei der Patientin am 21. Oktober negativ aus. Da es danach 42 Tage lang keine weiteren Fälle gegeben habe, könne Spanien als frei von Ebola gelten. Sicherheitshalber waren dort mehr als 230 Kontaktpersonen aus dem Umfeld der Frau für jeweils drei Wochen unter Beobachtung gestellt, 15 von ihnen mussten die Zeit in strenger Quarantäne verbringen.

Nach neuesten Angaben der Weltgesundheitsorganisation vom Dienstagabend sind in Westafrika inzwischen 17 111 Menschen an Ebola erkrankt. 6055 sind demnach daran gestorben. Zuletzt hatte die WHO ihre Zahlen einmal nach oben, danach wieder nach unten korrigiert. Dies spiegelt die nicht gänzlich verlässliche Datenerfassung in Westafrika wider. Ohnehin geht die WHO von einer hohen Dunkelziffer aus.

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    Unterdessen sehen sich die USA nach Angaben des Weißen Hauses bei weitem besser auf einen etwaigen Ebola-Ausbruch daheim vorbereitet als noch vor kurzem. Im einzelnen listete das Weiße Haus unter anderem auf, dass inzwischen insgesamt 53 Betten in 35 US-Krankenhäusern zur gezielten Behandlung von Ebola-Patienten zur Verfügung stünden. Die Ebola-Testkapazität sei von 13 Einrichtungen im August auf mittlerweile 42 Labors ausgeweitet worden.

    • dpa
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