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Ebola „Wir haben den schlimmsten Fall verhindert“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht im Zuge des Kampfes gegen Ebola von einer „Trendwende“. Das Engagement gegen die Seuche habe bisher rund vier Milliarden Euro gekostet – und der Ausbruch noch nicht vorbei.
25.01.2015 - 20:22 Uhr Kommentieren
In Westafrika sind seit Ausbruch der Seuche 21.800 Menschen an Ebola erkrankt. Quelle: dpa

In Westafrika sind seit Ausbruch der Seuche 21.800 Menschen an Ebola erkrankt.

(Foto: dpa)

Genf Der Kampf gegen Ebola macht deutliche Fortschritte, ist nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aber noch lange nicht gewonnen. „Wir haben eine Trendwende geschafft, den schlimmsten Fall verhindert“, sagte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan am Sonntag in Genf.

Zugleich betonte der UN-Beauftragte für Ebola, David Nabarro: „Der Ausbruch ist noch nicht vorbei“. Um Ebola in den betroffenen Ländern zu besiegen, werde noch viel Geld und Engagement benötigt. Bisher habe der Kampf gegen die Seuche vier Milliarden Dollar (3,6 Milliarden Euro) gekostet, sagte Nabarro auf einer Sondersitzung des WHO-Exekutivrats.

Die WHO-Generaldirektorin warb dafür, aus der bisher beispiellosen Herausforderung tief greifende Konsequenzen zu ziehen. Die WHO in ihren internen Strukturen und auch alle Staaten der Welt müssten ihre Vorbereitungen für eine solche Gesundheitskrise massiv verstärken.

In Westafrika sind seit Ausbruch der Seuche 21.800 Menschen an Ebola erkrankt, rund 8670 sind gestorben.

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