Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

EHEC Robert-Koch-Institut sieht Trendwende

Die Zahl der Neuinfektionen beim derzeitige EHEC-Ausbruch hat offensichtlich ihren Scheitelpunkt überschritten. Laut Robert-Koch-Institut ist ein abnehmender Trend zu verzeichnen. Allerdings gibt es wieder neue Fälle.
09.06.2011 Update: 09.06.2011 - 13:50 Uhr Kommentieren
Zwei Krankenpfleger in Lübeck betreuen einen Patienten mit EHEC-Erreger auf der Intensivstation. Laut Robert-Koch-Institut zeichnet sich eine Trendwende bei den Neuinfektionen ab. Quelle: dpa

Zwei Krankenpfleger in Lübeck betreuen einen Patienten mit EHEC-Erreger auf der Intensivstation. Laut Robert-Koch-Institut zeichnet sich eine Trendwende bei den Neuinfektionen ab.

(Foto: dpa)

Magdeburg/Köln/den Haag Die Meldedaten zu HUS und EHEC ließen seit mehreren Tagen einen abnehmenden Trend der Fallzahlen erkennen, teilte das Robert-Koch-Institut am Donnerstag mit. Auch die Ausbreitung der EHEC-Epidemie in Niedersachsen verlangsamt sich, allerdings werden weiterhin neue Patienten registriert. Die Zahl der Fälle und Verdachtsfälle stieg am Donnerstag auf 564, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Das waren 21 mehr als am Vortag. Bei 452 Erkrankten gibt es bisher einen definitiven Labornachweis, dass es sich um EHEC handelt.
112 Menschen erkrankten an der schweren Verlaufsform der Durchfallerkrankung, dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). "Grund zur Entwarnung gibt es noch nicht", sagte Ministeriumssprecher Thomas Spieker. "Aber wir haben momentan in der Tendenz einen geringeren Anstieg von Neuinfektionen als in der vergangenen Woche."

Die Ausbreitung der EHEC-Epidemie in Hamburg verlangsamte sich ebenfalls weiter. In den vergangenen 24 Stunden seien 27 neue EHEC-Fälle gemeldet worden, berichtete Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Donnerstag. „Auch bei den schweren Verläufen, den HUS-Fällen, blieb der Anstieg mit vier neuen Fällen auf niedrigem Zuwachsniveau. Es steigt mit jedem Tag die Hoffnung, dass wir den Scheitelpunkt wirklich überstanden haben.“ Insgesamt wurden in Hamburg bisher 955 EHEC-Fälle oder -Verdachtsfälle gemeldet. 165 Patienten waren wegen der schweren Verlaufsform der Durchfallerkrankung, dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), im Krankenhaus.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Mediziner hält Biomüll nicht für neuen Hinweis auf Quelle
    Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: EHEC - Robert-Koch-Institut sieht Trendwende
    0 Kommentare zu "EHEC: Robert-Koch-Institut sieht Trendwende"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%