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Charité-CEO Kroemer: „Wie alle unsere großen Systeme basiert auch Gesundheit auf dem Generationenvertrag.“ Foto: Reuters, Imago, Getty Images, laif [M]

Heyo Kroemer„Ich würde mich von KI in Kombination mit Ärzten behandeln lassen“

Der Chef der Uniklinik Charité erklärt, weshalb Deutschland ohne Innovationen sein Gesundheitssystem nicht aufrechterhalten kann – und warum er gern mit BMW in Autos forscht.Ina Karabasz 09.08.2025 - 15:15 Uhr Artikel anhören

Düsseldorf. „Wenn wir es nicht schaffen, unser Gesundheitssystem durchgängig zu digitalisieren, werden wir das heutige Niveau nicht halten können“, warnt Heyo Kroemer, Chef der berühmten Berliner Universitätsklinik Charité.

Mit Blick auf den demografischen Wandel sagt er: „Der Generationenvertrag ist implizit gekündigt.“ Auf die demografische Entwicklung habe die Politik viel zu lange nicht reagiert. Jetzt sei es Zeit, die Strukturen grundlegend neu zu denken.

Im Interview erklärt er, warum KI Teil der Lösung für den wachsenden Personalmangel sein kann – und wieso das Auto ein guter Ort für Gesundheitsdaten ist.

Herr Kroemer, haben Sie sich eigentlich die Fernsehserie über die Charité mal angesehen?
Ja, ich war zweimal bei Dreharbeiten dabei und habe die Folgen natürlich auch angesehen.

Die ersten drei Staffeln spielten in der Vergangenheit, die neueste im Jahr 2049. KI und Technologie sind da überall. Halten Sie das für realistisch?

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