Künstliche Intelligenz im Krankenhaus Mit Algorithmen zur besseren Diagnose

Die maschinelle Analyse riesiger Datenmengen hilft Medizinern, Krankheiten zu erkennen. Schon heute ist der Einsatz moderner Technologien aus dem Klinikbetrieb nicht mehr wegzudenken. Doch die Krankenhäuser stehen beim Einsatz von KI erst am Anfang: Die Systeme müssen noch viel lernen.
Oft verbessert eine schnelle Diagnose die Heilungschancen. Quelle: stockdevil - Fotolia
Aufnahmen eines Gehirntumors

Oft verbessert eine schnelle Diagnose die Heilungschancen.

(Foto: stockdevil - Fotolia)

Frankfurt Der Fall der 60-jährigen Japanerin sorgte weltweit für Schlagzeilen: Monatelang wurde sie gegen eine Blutkrebserkrankung behandelt – ohne Erfolg. Bis die Ärzte der Tokioter Uniklinik Watson, den Supercomputer von IBM, mit den genetischen Daten der Patientin fütterten. Das Programm glich binnen weniger Minuten die DNA mit Millionen onkologischer Studien ab. Das Ergebnis: Die Frau litt an einer sehr seltenen Form von Leukämie, von der weltweit nur ein paar Dutzend Fälle bekannt sind. Watson schlug auch gleich eine Therapie vor, die dann endlich half.

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