Medizintechnik Philips bleibt hinter den Markterwartungen zurück

Der niederländische Konzern kämpft gegen eine schwächelnde Nachfrage. Konzernchef van Houten hofft auf Besserung in den nächsten Monaten.
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Medizintechnik: Philips bleibt hinter Markterwartungen zurück Quelle: Reuters
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Der Medizintechnik-Konzern bekräftigte das Ziel, bis 2020 bei den vergleichbaren Umsätzen um vier bis sechs Prozent pro Jahr zulegen zu wollen.

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AmsterdamDem niederländischen Medizintechnik-Konzern Philips macht die schwächelnde Nachfrage nach Krankenhausgeräten in Europa zu schaffen. Trotz des florierenden Geschäfts in China und anderen Schwellenländern blieb der Rivale der Siemens-Tochter Healthineers hinter den Markterwartungen zurück.

Das operative Ergebnis (Ebita) stieg im ersten Quartal um sechs Prozent auf 364 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt jedoch mit 371 Millionen Euro gerechnet. Auch beim Umsatz fiel der Zuwachs mit einem Plus von zwei Prozent schwächer aus als erwartet.

Besserung erhofft sich Konzernchef Frans van Houten nun in den nächsten Monaten. Nach dem enttäuschenden Jahresauftakt werde im zweiten und dritten Quartal in Europa und den USA ein deutlich stärkeres Umsatzwachstum erwartet.

Philips bekräftigte das Ziel, bis zum Jahr 2020 bei den vergleichbaren Umsätzen um vier bis sechs Prozent pro Jahr zulegen zu wollen. Die Aussichten erfreuten Anleger: Zum Handelsstart legten Philips-Aktien um zwei Prozent zu. Der ehemals mit Elektronik und Lichttechnik breit aufgestellte Konzern konzentriert sich mittlerweile auf Medizintechnik.

  • rtr
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