Pharma Warum es bei Corona-Medikamenten bisher keinen Durchbruch gibt
Ein Mediziner mit Remdesivir: Das Mittel galt als großer Hoffnungsträger.
Frankfurt Zumindest bei den Impfstoffen gegen Covid-19 geht es voran: In dieser Woche meldeten die beiden Partner Biontech und Pfizer sowie Konkurrent Moderna Wirkungsgrade von rund 95 Prozent und wollen bald Zulassungsanträge stellen.
Während sich in der Entwicklung von Impfstoffen ein Durchbruch abzeichnet, entpuppt sich die Suche nach Medikamenten gegen das Virus allerdings als schwierig. Die Bilanz der bisherigen Forschung und der klinischen Tests fällt enttäuschend aus.
Dabei ist die Suche nach Medikamenten in der Summe nicht weniger umfangreich als im Impfstoffbereich. Von den gut 3900 Covid-Studien, die in der Datenbank Clinical.Trials gelistet sind, befassen sich immerhin mehr als 90 Prozent mit therapeutischen Maßnahmen gegen Covid – und weniger als zehn Prozent mit Impfstoffen.
Gemessen daran sind die Fortschritte in der Behandlung von Covid-Patienten aber bisher dürftig. Darauf jedenfalls deuten die bisherigen klinischen Resultate und die weiterhin vergleichsweise hohe Sterblichkeitsrate, die Letalität, bei Covid-19-Erkrankungen.
Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





