Salat nicht belastet Ehec-Entwarnung aus Bayern

Der Salat eines Fürther Gemüseerzeugers ist offenbar nicht mit dem gefährlichen Ehec-Erreger belastet. Unterdessen steigt die Nachfrage nach Gemüse in Deutschland langsam wieder an.
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Elektronenmikroskopische Aufnahme von EHEC-Bakterien. Den gefährlichen Keimen sind in Deutschland bislang 35 Menschen zum Opfer gefallen. Quelle: dpa

Elektronenmikroskopische Aufnahme von EHEC-Bakterien. Den gefährlichen Keimen sind in Deutschland bislang 35 Menschen zum Opfer gefallen.

(Foto: dpa)

NürnbergBayern hat nach dem Nachweis eines Ehec-Erregers auf Salat aus einem Betrieb bei Fürth Entwarnung gegeben. „Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es sich um den gefährlichen Typ des Erregers handelt“, sagte der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder am Dienstag in Nürnberg.

In Bayern seien 617 Gemüse-Proben untersucht worden, so Söder. Eine davon habe einen positiven Ehec-Befund ergeben. Es sei nach bisherigen Laborergebnissen sehr unwahrscheinlich, dass es sich um den Typ „O104“ handele. Diese Ehec-Variante kann die blutigen Durchfallerkrankungen auslösen.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Epidemie der lebensgefährlichen Durchfallerkrankungen weiter auf dem Rückzug. Seit einigen Tagen würden deutlich weniger Neuerkrankungen als in den Tagen zuvor mitgeteilt. Damit bestätigte sich der Trend, dass die Seuche ihren Höhepunkt überschritten hat.

Der bisherige Höhepunkt der Ehec-Infektionen wurde laut RKI am 23. Mai mit 155 Fällen registriert. Seither werde ein stetiger Rückgang festgestellt. Ähnlich sei es bei der lebensgefährlichen Komplikation durch das HU-Syndrom. Hier sei der bisherige Höhepunkt am 21. Mai mit 61 Fällen registriert worden. Derzeit gebe es 3235 Ehec- oder HUS-Fälle, 35 Menschen seien in Deutschland daran gestorben. Außerdem erlag eine Schwedin, die mit einer Touristengruppe in Norddeutschland unterwegs war und sich offenbar dort infizierte, der Erkrankung.

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