Tania Singer „Wir stehen noch ganz am Anfang“

Die renommierte Neurowissenschaftlerin spricht im Interview mit dem Handelsblatt über die Probleme der Hirnforschung, Scharlatane der Branche – und Führungskräfte, die ihre Hilfe suchen.
Sie ist Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften. Quelle: Sven Döring / Agentur Focus
Tania Singer

Sie ist Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften.

(Foto: Sven Döring / Agentur Focus)

Düsseldorf Sie ist eine gefragte Frau. Tania Singer gehört zu den renommiertesten Hirnforschern in Deutschland, ist viel unterwegs, auch im Ausland. Regelmäßig spricht sie auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Singer vertritt die These, dass sich Mitgefühl im Hirn trainieren lässt – und dass sich dadurch unser Wirtschaftssystem komplett verändern könnte. Zwischen einer Sitzung in Berlin und einer Telefonkonferenz mit den USA nimmt sie sich Zeit, das zu erklären.

Frau Singer, wenn die Erforschung des menschlichen Gehirns ein Marathonlauf ist, wo befinden wir uns aktuell?
Ganz am Anfang der Strecke, auf dem ersten Kilometer, würde ich sagen.

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