Winterspeck durch Lichtmangel Licht lässt Fettzellen schrumpfen

Unter Lichteinfluss beginnt unser Unterhaut-Fettgewebe mit dem Abbau von gespeichertem Fett, haben US-Forscher herausgefunden. Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit könnte also eine Ursache für Winterspeck sein.
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Licht lässt Fettzellen Schrumpfen. Bis zu einer Lichttherapie gegen Übergewicht ist es aber noch ein Stück Weg. Quelle: dpa
Übergewicht

Licht lässt Fettzellen Schrumpfen. Bis zu einer Lichttherapie gegen Übergewicht ist es aber noch ein Stück Weg.

(Foto: dpa)

HeidelbergDurch Zufall sind Forscher der University of Alberta bei Laborversuchen auf eine bislang unbekannte Eigenschaft von Fettzellen gestoßen: Die Zellen des Unterhautfettgewebes haben eingebaute Rezeptoren für Licht, ähnlich denen in der Netzhaut. Werden sie von Licht beschienen, setzt dies Stoffwechselprozesse in Gang, an deren Ende das gespeicherte Fett abgebaut wird.

Es ist schon länger bekannt, dass die blauen und ultravioletten Anteile des Sonnenlichts – in geringem Maße – unter die Haut dringen und dort beispielsweise die Produktion von Vitamin D ankurbeln. Auch die Bräunung der Haut beim Sonnenbaden wird auf diese Weise ausgelöst.

Die Lichtempfindlichkeit der Fettzellen entdeckten die Wissenschaftler jetzt, als sie mit biotechnischen Verfahren Fettzellen darauf programmierten, unter Lichteinfall Insulin zu produzieren. Bei ihren Experimenten stellte sich heraus, dass auch die unbehandelten Fettzellen auf Licht reagierten.

Das sind die wahren Kalorienbomben
Ketchup-Flaschen
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Ketchup

Sommerzeit heißt auch Grillsaison. Zu Steak, Pute und Grillwürstchen gibt es oft eine ordentliche Portion Ketchup. Zwar enthält die Soße so gut wie kein Fett, dafür aber ganze elf Stück Würfelzucker pro 100 Gramm – ein Figur-Killer.

Nürnberger Bratwürste
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Wurst

Der komplette Verzicht ist bestimmt nicht notwendig, aber wer etwas auf seine Ernährung achtet, sollte überlegen, zu welchem Fleisch er greift. Besonders Wurstprodukte können die Kalorienzahl eines Tages deutlich in die Höhe treiben. Als Beispiel: Eine Snackwurst, „Rucksackwurst“ oder auch Landjäger genannt, kommt bei 100 Gramm schon auf rund 457 Kalorien.

Gummi Bear Factory Boizenburg expandiert
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Gummibärchen

Lange Zeit hielt sich das Gerücht, Gummibärchen seien gar nicht so tückisch für die Figur. Dabei steckt eine Menge Zucker in den Bärchen. Und auch Zucker wird im Körper in Fett umgebaut und so in den unschönen Speckrollen gespeichert, wenn wir mehr Kalorien zu uns nehmen, als wir verbrauchen können.

Most von eigenen Äpfeln
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Fruchtsaft

Viel trinken ist gesund – aber nicht jedes Getränk hält schlank. Fruchtsäfte zum Beispiel: Ein Glas Apfelsaft enthält genau so viele Kalorien wie ein Glas Cola. Daher sollte man den Saft lieber mit Wasser mischen.

Jahres-PK Landesverband Milchwirtschaft
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Milch

Auch Vollmilch gilt durch den hohen Fettgehalt als flüssiger Dickmacher. Bei 3,5 Prozent Fettgehalt liegen 100 Milliliter bei 64 Kilokalorien. Gleichzeitig enthält das Getränk viel Kalzium und Eiweiß, das ist wichtig für Knochen und Muskelaufbau. Um darauf nicht verzichten zu müssen, können Diäthaltende die entrahmte Version oder Buttermilch trinken. Die entrahmte Milch hat nur noch 36 Kilokalorien auf 100 Milliliter. Dabei muss man aber bedenken: So nimmt man auch kaum noch fettlösliche Vitamine A, D und E auf.

Matjes-Delikatessen aus Emden
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Fisch

Fisch ist eigentlich auf jedem Diätplan enthalten. Die Meeresbewohner gelten als besonders fettarm und jodhaltig. Es gibt aber auch besonders fetthaltige Fische. Wer auf die Linie achten muss, sollte sich bei Thunfisch, Lachs, Matjes oder frittierten Calamares zurückhalten. Diese Speisen bestehen zu 13 bis 20 Prozent aus Fett. Deutlich kalorienärmer ist zum Beispiel eine Portion gegrillte Scampis.

THOMY SALAT CREME
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Salatdressing

Wer abnehmen will, greift in der Regel zu Salat und frischem Gemüse. Dabei wird aber immer wieder vergessen, dass die Dickmacher nicht im Salat, sondern im Dressing lauern. Statt einer Fertigmischung, die oft viel Zucker enthält, sollten Genießer ihr Dressing lieber selbst machen und dabei pro Person nicht mehr als einen Esslöffel Öl verwenden.

Eine genauere Analyse der molekularen Vorgänge zeigte wieso: Die Zellen des weißen Unterhautfettgewebes enthalten in der sie umgebenden Membran lichtempfindliche Rezeptoren. Werden diese aktiviert, setzt das einen Signalweg in Gang, der sich auf die zellinternen Fettspeicher auswirkt und diese unter anderem dazu veranlasst, das enthaltene Fett freizusetzen.

Die Reaktion auf Licht sei allerdings nur schwach, da die Zellen nur wenige Rezeptoren dieser Art enthalten, so die Forscher. Vermutlich sei dieser Mechanismus deshalb auch so lange übersehen worden, obwohl Fettzellen eigentlich hervorragend untersucht sind.

Reaktion auf den Wandel der Jahreszeiten
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