Geldanlage in der Zukunft Damit das Kapital wieder arbeitet

Sparbuch & Co. haben ausgedient. Die Deutschen müssen umdenken, um Rendite zu erzielen. Handelsblatt.com startet eine Serie zu Zukunftsthemen – und verändert sich selbst: Am Mittwoch erleben Sie ein neues Design.
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DüsseldorfZinsen gibt es nicht mehr. Die haben die Notenbanken in den vergangenen Jahren nach und nach abgeschafft. Und so schnell werden sie von ihrer Ultra-Niedrigzinspolitik auch nicht wieder abrücken. Auch wenn in den USA im Laufe des Jahres eine erste, minimale Zinserhöhung erwartet wird, wird das nichts ändern – zumal die Europäische Zentralbank der Nullzinspolitik bis auf weiteres treu bleiben wird.

Für klassische Sparer heißt das: Außer Spesen nichts gewesen. Das gilt vor allem für Altersvorsorgesparer, denn gerade Lebensversicherungen, Sofort-Renten, private Rentenversicherung, Rürup- und Riester-Verträge bergen hohe Kosten. Und die Renditen? Die können sich längst nicht mehr sehen lassen.

Auch bei Produkten, die eigentlich nichts kosten, sieht es nicht besser aus: Das von den Deutschen heiß geliebte Sparbuch, das beliebte Tags- und Festgeld oder oft gekaufte Sparbriefe – sie alle bringen Renditen von deutlich unter einem Prozent. Da bleibt nach Abzug von Steuern und Inflationsrate kaum mehr etwas übrig.

Das Kapital arbeitet nicht. Das wird irgendwann auch der fleißigste Sparer merken. Doch welche Alternativen bleiben? Wo soll die Rendite herkommen? Gerade für die Altersvorsorge, also für sehr lange Anlagehorizonte spielt es eine große Rolle, ob das angesparte Geld eine Rendite von fünf, drei oder nur einem Prozent bringt.

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6 Kommentare zu "Geldanlage in der Zukunft: Damit das Kapital wieder arbeitet"

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  • irgendwie scheint das mit dem layout aber noch nicht zu funktionieren. In den Kommentaren gibt es eine Überlagerung der Chefredakteur-Ansprache mit der rechten Spalte. das Kommentarfeld ist nur 3 cm breit und nach dem Absenden des Kommentars gibt es eine Fehlermeldung.
    Wenn das das Neue ist, dann besser zurück zum Alten :-)

  • Damit das Kapital wieder arbeitet,
    sowas hab ich noch nie gesehen, gibt,s da Photos?

  • So realitätsfern sind 500 € pro Monat nicht. Wenn ihnen diese Summe zu groß ist, legen Sie halt weniger zurück.

  • Man muss als Anleger in diesen Zeiten sich auch etwas riskanteren Anlagen wie Aktien zuwenden und sich auf Handelsblatt oder Blogs wie investresearch.net dazu einlesen.
    Zu einer gesunden Vermögensstrategie gehört hald ein Mix an Assets!

  • Monatlich 500 € sparen? Wundervolles und realitätsnahes Beispiel. Außer Hartzis kann ja fast jeder 500 € weglegen und selbst dann noch auskömmlich leben....

  • Wird das Layout des Handelsblattes dann auch rosa wie bei der Wirtschaftswoche?

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