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Onlinehändler Amazon hat 2018 angeblich seine Suchalgorithmen manipuliert

Der Online-Händler hat laut einem Bericht Suchalgorithmen zugunsten eigener Produkte verändert. Amazon weist die Vorwürfe vehement von sich.
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Amazon hat 2018 angeblich seine Suchalgorithmen manipuliert Quelle: Imago
Amazon-Startseite

Der neue Suchalgorithmus kann angeblich Kunden in Richtung tausender interner Angebote steuern.

(Foto: Imago)

New York Der Internethandel-Gigant Amazon soll im vergangenen Jahr seine Algorithmen so verändert haben, dass die eigenen Marken in der Suche der Nutzer bevorzugt angezeigt wurden. Das berichtet zumindest das „Wall Street Journal“ (WSJ). Der Veränderung der Algorithmen war dem Bericht zufolge ein etwa zwölf Monate andauernder interner Kampf zwischen den Managern des Handelsgeschäfts in Seattle und dem Experten-Team im kalifornischen Palo Alto vorausgegangen.

In einer Erklärung weist Amazon die Vorwürfe zurück. „Wir haben die Kriterien, die wir für die Ranglisten der Suchergebnisse benutzen, für Profit nicht verändert“, sagte eine Amazon-Sprecherin auf Anfrage des WSJ.

Die Rangliste zeige jene Produkte an, die die Konsumenten suchten – unabhängig davon, ob es sich um ein Produkt von Amazon oder von einem Drittanbieter auf der Plattform handele. Die Rangliste der Suchmaschine ist laut Amazon so konzipiert, dass sie den Online-Kunden die jeweils relevantesten Bestseller zu ihren Suchanfragen anzeigt.

Trotz des Dementis verschreckte der Bericht des WSJ die Anleger des US-Konzerns: Der Kurs der Amazon-Aktie fiel am Montag zeitweise um 1,8 Prozent auf 1806 US-Dollar.

Sollte Amazon die Algorithmen tatsächlich geändert haben, dürfte dies dem Online-Händler deutlich mehr Profit beschert haben: Laut einer Untersuchung des Markting-Analyse-Unternehmens Jumpshot benutzen die meisten Amazon-Kunden das Suchfenster der Webseite und kaufen oft Produkte von der ersten Seite der Suchergebnisse.

Derzeit untersuchen sowohl die USA als auch die Europäische Union die Doppelrolle von Amazon als Online-Handelsplatz und Vermarkter von eigenen Produkten.

Mehr: Dritthändler machen fast die Hälfte des Amazon-Umsatzes aus. Doch vom groß inszenierten Prime Day der Onlineplattform profitieren sie nur bedingt.

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