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Whatsapp-Alternative Threema Der Preis der Sicherheit

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Mehr Sicherheit, weniger Funktionen
Tipps und Kniffe bei Whatsapp
WhatsApp Messenger
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Blockierungen erkennen

Will man von einem seiner Kontakte über WhatsApp nichts hören, kann man ihn blockieren - wird man andererseits blockiert, kann man nur über ein paar Tricks herausfinden, ob der Verdacht stimmt. Aufgrund der Datenschutzbestimmungen hat WhatsApp den Kontakt-Block absichtlich uneindeutig gestaltet. Zum Beispiel ist beim Aufrufen des Chat-Fensters normalerweise am oberen Bildschirmrand ein Zeitstempel unter dem Profilbild zu sehen; für geblockte Kontakte ist der „Zuletzt online“-Status aber nicht sichtbar.

Ein weiterer Hinweis: Das zweite grüne Häkchen an einer gesendeten Nachricht erscheint nicht, so dass dem Sender kein Hinweis darauf gegeben wird, ob die Nachricht gelesen wurde. Auch die Gruppenchat-Funktion kann einen Hinweis liefern. Versucht man, einen Kontakt von dem man vermutlich blockiert wird, zu einem Gruppenchat einzuladen, erhält man eine Fehlermeldung die besagt, dass man keine Rechte zum Hinzufügen des Kontakts hat.

(Foto: dpa)
Telefonica und E-Plus
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Whatsapp ohne SIM-Karte

Whatsapp lässt sich auch auf Smartphones ohne SIM-Karte benutzen. Statt der Mobilfunknummer wird einfach eine Festnetznummer registriert und der Bestätigungscode telefonisch abgefragt. Code eingeben und los geht's.

(Foto: dpa)
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Die Sprachnachricht

Seit einigen Monaten lassen sich per Whatsapp auch Sprachnachrichten versenden. Wer Apples iOS nutzt, ruft dazu ein normales Chatfenster auf und klickt auf den Pfeil neben dem Eingabefenster. Das Drop-Menü zeigt daraufhin etliche Funktionen an. So lassen sich nicht nur Sprachnachrichten aufzeichnen und versenden. Auch Bilder, Standorte und Kontakte können versendet werden.

Um die Sprachnachricht nicht versehentlich im Bus für alle hörbar abzuspielen, lässt sich der Lautsprecher deaktivieren. Wer also keine Kopfhörer dabei hat, drückt auf Play und hält sich das Smartphone ans Ohr wie bei einem Telefonat.

(Foto: Screenshot)
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Die Chat-Einstellungen

Unter den Einstellungen befinden sich auch die Chat-Einstellungen. Hierüber lässt sich die Schriftgröße der Textnachrichten anpassen und das Hintergrundbild einrichten. Dazu können auch eigene Fotos zugefügt werden. Praktisch ist auch die Funktion „Empfangenes sichern“. Wer diese Funktion eingeschaltet hat, speichert automatisch alle empfangenen Fotos im Bilder-Ordner auf dem Smartphone ab. Über den Punkt „Blockiert“ lassen sich Kontakte sperren. Ebenfalls über „Einstellungen“ und dann „Benachrichtigungen“ verwalten Nutzer die Vibration und den Klingelton der Nachrichten.

Wer möchte, kann sich sogar eine Chat-Verknüpfung auf den Homescreen legen. Dafür müssen Nutzer auf eine Unterhaltung in der Konversationsliste tippen und „Chat-Verknüpfung hinzufügen“ auswählen. Dann landet das Bild des Kontaktes auf dem Smartphone-Display als Verknüpfung und der Nutzer kann zwischen der Unterhaltung und anderen Aktivitäten wechseln, ohne Whatsapp an sich zu öffnen.

(Foto: Screenshot)
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Popup-Benachrichtigungen

Bei der Android-Version lässt sich einstellen, dass frisch gesendete Nachrichten direkt in einem Popup-Fenster auf dem Handybildschirm erscheinen. Darin kann man die Nachricht lesen und direkt antworten, ohne Whatsapp öffnen zu müssen. Unter „Einstellungen“, „Benachrichtigungen“ und „Popup-Benachrichtigungen“ lässt sich diese Funktion einstellen. Sie wickelt den Nachrichten-Verkehr schneller ab, kann aber auch schnell stören, wenn man etwa während dem mobilen Surfen ständig durch aufpoppende Whatsapp-Fenster unterbrochen wird.

(Foto: Screenshot)
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Nachrichten weiterleiten

Wenn eine Nachricht auch für andere spannend ist, kann diese weitergeleitet werden. iOS-Nutzer müssen dafür die Nachricht einen kurzen Moment berühren. Danach erscheint das oben angezeigt Menü. Einfach auf weiterleiten klicken und den gewünschten Kontakt ausfüllen. Danach öffnet sich das Chatfenster zwischen einem selbst und dem neuen Empfänger. Der weiterzuleitende Text ist schon eingefügt. Der Nutzer muss nur noch auf senden klicken. Ein Nachteil: Anders als bei E-Mails weiß der neue Empfänger auf diesem Weg nicht, dass die Nachricht ursprünglich einen anderen Absender hatte. Die Nachricht erscheint im eigenen Namen.

Auch die Android-Variante ermöglicht das Weiterleiten von Nachrichten. Dafür auf den Pfeil oben rechts klicken und dann einen Kontakt auswählen.

(Foto: Screenshot)
E-Mail
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Ganze Unterhaltung weiterleiten

Wer gleich ein komplettes Gespräch weiterleiten möchte, kann das per E-Mail tun. Dazu einfach länger auf die gewünschte Unterhaltung tippen und dann die Option „Chat per E-Mail versenden“ wählen. Noch den gewünschten Kontakt auswählen und der Chatverlauf wird per Mail verschickt.

(Foto: dpa)

Trotz einiger Kritikpunkte (siehe Infokasten): Threema bietet viel Sicherheit, die auch von unabhängigen Tests, etwa durch Stiftung Warentest oder den IT-Sicherheitsanbieter PSW bestätigt wird. Doch Begriffe wie „Public-Key-Verfahren“, „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“ oder „Schlüsselpaare“ überfordern viele Nutzer.

Dazu kommt der Umstand, dass aufgrund der erhöhten Sicherheit einige bei Whatsapp bekannte Funktionen nicht möglich sind. Viele Nutzer von Threema beklagen etwa, dass sich in Gruppenunterhaltungen nachträglich keine neuen Mitglieder hinzufügen lassen – eine direkte Folge der Verschlüsselungstechnik. Dem Durchschnittsanwender fehlt hier schlicht das technische Wissen über die Hintergründe solcher Restriktionen. Die Threema-Macher versuchen, dem mit möglichst leichter Bedienung der App zu begegnen.

„Auch wenn die Konzepte des Public-Key-Verfahrens nicht ganz einfach zu verstehen sind“, sagt Blatter, „macht es Threema dem Nutzer sehr einfach, damit umzugehen. Aber es ist halt doch eine andere App, die einige Bedienkonzepte anders umsetzt.“ Durch Nutzeranfragen habe man auch festgestellt, dass manch ein Interessent auf der Suche nach einem sicheren Messenger eigentlich nur einen „exakten Klon der anderen App, nur irgendwie sicher“ erwartet.

Warum trotz inzwischen zahlreicher Alternativen zu Whatsapp und Co. noch immer eine wachsende Anzahl an Nutzern zu eben diesen relativ unsicheren Programmen greifen, kann sich auch Blatter nicht so recht erklären: „Vermutlich ist der Leidensdruck für viele einfach noch nicht groß genug. Oder man geht halt einfach dorthin, wo die meisten Bekannten schon sind.“

Er hofft aber, dass sich das Bewusstsein für sichere Kommunikation entwickelt: „Wir sind überzeugt, dass Ende-zu-Ende-Verschlüsselung langfristig zum Standard wird.“ Jede weitere Meldung über gehackte E-Mail-Konten oder gestohlene Kundendaten, die an die Öffentlichkeit gerät, dürfte dazu ihren Teil beitragen.

Korrektur:

Es wurde verdeutlicht, dass nicht mehr die Firma Kasper Systems die App entwickelt, sondern seit einigen Monaten die Threema GmbH.

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