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Beschäftigung Mit diesen vier Tipps überzeugen Freelancer Recruiter

Die Akquise neuer Projekte ist sehr zeitintensiv für Freelancer und raubt wertvolle Zeit für bezahlte Arbeit. Ein Überblick, worauf Auftraggeber wirklich Wert legen.
  • Thomas Maas
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Laut Bitkom gibt es derzeit 82.000 offene IT-Stellen - ein Anstieg gegenüber 2017 von 49 Prozent. Quelle: Getty Images

Laut Bitkom gibt es derzeit 82.000 offene IT-Stellen - ein Anstieg gegenüber 2017 von 49 Prozent.

(Foto: Getty Images)

DüsseldorfImmer häufiger setzen Unternehmen auf einen Mix aus Festangestellten und Freiberuflern, um flexibel auf eine schwankende Nachfrage zu reagieren. Beispiel IT-Experten: Laut dem Branchenverband Bitkom gibt es derzeit rund 82.000 offene IT-Stellen – das entspricht einem Anstieg von 49 Prozent gegenüber 2017.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder sagte kürzlich in einem Gespräch mit dem Magazin „Creditreform“: „Quer durch alle Branchen werden IT-Spezialisten händeringend gesucht.“ Derzeit dauere es rund fünf Monate, bis Unternehmen eine offene Stelle besetzen können. Parallel dazu steigt die Zahl der Selbstständigen und Kleinunternehmer – von 514.000 im Jahr 1992 auf 1,4 Millionen im vergangenen Jahr.

Entsprechend konkurrieren diese Fachkräfte um die begehrten Aufträge. Doch die Akquise ist immer wieder sehr zeitintensiv und raubt wertvolle Ressourcen für bezahlte Arbeit. Um sich hier optimal aufzustellen und die eigenen Chancen zu steigern, hilft Freelancern vor allem der Blick aus der Perspektive von Recruitern, findet Gastautor und Freelancer-Experte Thomas Maas.

Da Maas schon immer im technischen Bereich tätig war und selbst als Freelancer für Firmen Webseiten baute, festigte sich bei ihm nach seinem Studium schnell der Wunsch, webbasiert zu arbeiten. Heute setzt Maas sich als CEO von Freelancermap dafür ein, dass sich auf der Plattform professionelle Freelancer, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen für die Arbeit an Projekten zusammenfinden können. Maas gibt wertvolle Tipps und erklärt, worauf Auftraggeber wirklich Wert legen:

Überzeuge mit deinem Know-how, nicht mit deinem Profilbild!

  • Kaum überraschend: Know-how ist das wichtigste Kriterium für die Auswahl (54 Prozent)
  • Was zählt, sind vor allem ausreichende und richtige Kenntnisse
  • Diese gehen aus einer Skill-Liste und Erfahrung/Ausbildung im CV hervor
  • Das heißt, man sollte einen aussagekräftigen Lebenslauf haben
  • Kernkompetenzen und Erfahrung, z.B. absolvierte Projekte, müssen schnell ersichtlich sein
  • Professionelles Bild kaum relevant

Orthographie und Grammatik: auf Kommunikation achten

  • Ausdrucksweise
  • Entgegengebrachtes Verhalten
  • Sprachliche/grammatikalische Defizite sind ein No Go bei Recruitern

Puffer schaffen und Verfügbarkeit zeigen

  • Verfügbarkeit belegt den zweiten Platz beim ersten Profileindruck
  • Wenn Freelancer aktuell bereits in einem Projekt involviert ist, sinken ihre Chancen auf einen neuen Auftrag

Beim Stundensatz realistisch sein

  • Ein zu hoher Stundensatz lässt Recruiter umdenken
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen
  • Abhängig von Mehrwert und Erfahrung

Fazit

Gute Qualifikation, ein aussagekräftiger Lebenslauf und richtige Kommunikation zahlen sich im Freelancer-Business aus. Wer sich auf diese Punkte konzentriert, statt auf Fotos und Details, spart wertvolle Zeit im Freelancer- und im Recruiter-Alltag.

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