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Coronakrise China verlängert Subventionen für alternative Antriebe um zwei Jahre

Eigentlich sollten die chinesischen Subventionen für alternative Antriebe in diesem Jahr auslaufen. Aufgrund der Coronavirus-Krise werden sie nun verlängert.
02.04.2020 - 12:42 Uhr Kommentieren
Elektroauto in einer Produktionslinie der Beijing Electric Vehicle Co. (BJEV). Quelle: dpa
Produktion von Elektroautos in China

Elektroauto in einer Produktionslinie der Beijing Electric Vehicle Co. (BJEV).

(Foto: dpa)

Peking China verlängert seine Subventionen für sogenannte Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, wozu unter anderem Elektroautos gehören. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die auf der Webseite des chinesischen Staatsrates veröffentlicht wurde. Eigentlich sollten die Subventionen Ende des Jahres auslaufen, nun werden sie bis Ende 2022 ausgezahlt.

Die Verlängerung ist Teil eines Pakets zur Stützung der Automobilindustrie, welches der chinesische Staatsrat, eine Art Kabinett Chinas, bei seiner Sitzung am Dienstag beschlossen hat. Eine weitere Hilfe besteht aus einer Steuerreduktion für Gebrauchtwagen.

Laut einem Bericht des chinesischen Magazins „Caixin“ handelt es sich bei den nun verlängerten Subventionen jeweils um eine Zahlung von bis zu 25.000 Yuan (rund 3200 Euro), die Produzenten von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben in China erhalten. Außerdem wird Käufern von diesen Fahrzeugen die zehnprozentige Steuer erlassen, die auf benzinbetriebene Fahrzeuge fällig wird.

Der Automarkt in China war aufgrund der harten Maßnahmen, die die chinesischen Lokalregierungen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen haben, sowie des rückläufigen Konsums stark eingebrochen. Laut Anfang März veröffentlichten Daten des Branchenverbands China Passenger Car Association (CPCA) gingen die Verkäufe im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 80 Prozent zurück – und damit so stark wie noch nie.

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    Der chinesische Markt ist der größte Absatzmarkt für Autos weltweit. Der Absturz hat auch die großen deutschen Hersteller Daimler, Volkswagen und BMW hart getroffen, für die China zu den wichtigsten Einzelmärkten weltweit zählt.

    „Vielleicht wird es in der zweiten Jahreshälfte Förderprogramme für Elektroautos geben“

    Dank jahrelanger üppiger Subventionen ist die Volksrepublik auch für Elektroautos der Absatzmarkt Nummer eins geworden. Nach Berechnungen des chinesischen Verbands der Automobilhersteller gibt es rund 3,5 Millionen E-Pkws auf Chinas Straßen.

    Peking sah in den alternativen Antrieben eine Chance für seine Autobauer, die beim Verbrennungsmotor den Rückstand auf die europäische Konkurrenz nie aufholen konnten. Seit 2017 baut Peking die Subventionen jedoch immer stärker ab. Seitdem kam es zu großen Absatzeinbrüchen in dem Markt.

    Mehr: Chinesischer Automarkt bricht im Februar um 80 Prozent ein

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