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E-Mobilität Ladeanbieter Chargepoint sammelt 127 Millionen Dollar ein

Trotz weltweiter Rezession kann Ladeanbieter Chargepoint in der Pandemie profitieren. E-Autos sind während der Coronakrise weltweit auf dem Vormarsch.
05.08.2020 - 13:00 Uhr Kommentieren
Die Nachfrage nach E-Autos steigt und damit auch der Bedarf an Ladestationen.  Quelle: REUTERS
Chargepoint

Die Nachfrage nach E-Autos steigt und damit auch der Bedarf an Ladestationen. 

(Foto: REUTERS)

Düsseldorf Während viele Branchen in diesen Tagen ums Überleben kämpfen, sammelt das US-Unternehmen Chargepoint mitten in der Krise 127 Millionen Dollar von seinen Investoren ein. „Es gibt gerade ein unglaubliches Vertrauen der Geldgeber für das Thema Elektroautos“, sagt Chargepoint-CEO Pasquale Romano im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Und damit auch für das Unternehmen aus Kalifornien. Denn Chargepoint ist einer der größten Anbieter von vernetzten Ladestationen für E-Autos weltweit. Von der Rezession ist bei dem nordamerikanischen Unternehmen nichts zu spüren. „Selbst, wenn man die Verlangsamung des allgemeinen Wachstums der Autoindustrie durch Covid-19 mit einrechnet, wächst die Elektroautoindustrie rapide“, sagt Romano.

Tatsächlich steigt die Anzahl der Stromer nicht nur in Deutschland rapide an, sondern auch im Rest der Welt. Selbst während der Coronakrise rechnet die Unternehmensberatung Deloitte in einer aktuellen Studie mit 2,5 Millionen verkauften Elektroautos weltweit. Der globale Markt für E-Autos wächst im Schnitt fast 30 Prozent pro Jahr.

„Die lange mit vielen Elektrofahrzeugen verbundene hohe Preis hat viele abgeschreckt. Aber jetzt sind die Kosten für Elektrofahrzeuge mit denen für Benzin und Diesel vergleichbar, das lässt die Käufe deutlich anziehen“, sagte Jamie Hamilton, E-Auto-Experte von Deloitte zu der neuen Studie. Eine größere Auswahl an neuen Elektrofahrzeugen in Verbindung mit einem wachsenden Gebrauchtmarkt mache die Stromer mittlerweile für viele zu einer rentableren Option.

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    Davon profitieren aber nicht nur gut vorbereitete Autohersteller, sondern eben auch Ladeanbieter wie Chargepoint, Innogy, EnBW und Co. So hat sich die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen in Deutschland allein in den vergangen zwei Jahren verdreifacht. Mittlerweile steigen auch die Ölkonzerne in das Geschäft ein.

    BP und Shell bauen das Ladenetz aus

    Erst Ende Juli verkündete die BP-Tochter Aral innerhalb der kommenden zwölf Monate mehr als 100 Schnellladepunkte an ihren Tankstellen aufzubauen. Die langfristige Planung sehe „mehrere hundert Standorte“ vor. 

    Lange hatten sich gerade Shell, BP und Co. geweigert, das Ladenetz auf ihre eigenen Tankstellen auszubauen. Aber auch Shell hat in den vergangenen Monaten schon mehrere Dutzend Schnelladesäulen installiert. „Deutschland ist einer unserer größten Märkte. Wir sehen hier viel Wachstum und erwarten, dass es in Zukunft Europas größter Markt für Ladesäulen wird“, zeigt sich Romano deswegen zuversichtlich.

    Mit dem frisch eingesammelten Kapital will Chargepoint seine Expansion auch in Europa weiter vorantreiben. Weltweit hat Chargepoint bislang 114.300 Ladepunkte installiert. Insgesamt hat das US-Unternehmen in den vergangenen 13 Jahren über 660 Millionen Dollar reingeholt. Unter den Investoren sind unter anderem der nordamerikanische Ölmulti Chevron, aber auch deutsche Autogrößen wie BMW und Daimler.

    Mehr: BMW sieht Rot: Autohersteller schreibt 666 Millionen Euro operativen Verlust.

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