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IT-Sicherheit Hackerfalle Android: So übernehmen Cyberkriminelle die Kontrolle über Smartphones

Smartphones haben zu wenig Schutz. Das bietet Hackern zahlreiche Einfallstore, um Schadsoftware aufs Handy zu spielen – und große Schäden anzurichten.
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Bei Smartphones fehlt oft ein Schutz vor Schadsoftware. Quelle: dpa
Smartphone

Bei Smartphones fehlt oft ein Schutz vor Schadsoftware.

(Foto: dpa)

DüsseldorfAm Rechner ist die Sache klar: Man braucht ein Antivirenprogramm, um digitale Schädlinge abzuwenden. Bei Smartphones hingegen fehlt diese Selbstverständlichkeit – obwohl sie mittlerweile genau dieselben Anwendungen bieten wie Computer. Wer verhindern möchte, dass Schadprogramme aufs Smartphone gelangen, sollte einige Punkte beachten. Eine Übersicht:

NFC-Chip

In Zeiten von bargeldlosem Zahlen wird diese Funktion immer wichtiger: Hält man sein Handy an einen NFC-Scanner, kann der Smartphone-Besitzer bequem zahlen, ohne das Portemonnaie zu zücken. Doch auch Kriminelle machen sich die Technik zu eigen und lassen sich einen solchen Scanner zum Beispiel in einen Ring einbauen, heißt es in einem Fachbeitrag der Zeitschrift „Computerbild“. Sind sie dann nah genug an dem Handy dran, kann das Opfer ungewollt eine Zahlung tätigen.

Kamera und Mikrofon

Abgeklebte Webcams sind bei Laptops kein seltener Anblick, fürchten sich doch viele vor ungewollten Beobachtern. Doch auch bei Smartphones ist solch ein Zugriff möglich. Triebkraft des Angreifers muss nicht zwangsläufig eine voyeuristische Neigung sein. Auf diese Weise lassen sich nämlich vertrauliche Informationen, aber auch das Konsumverhalten erspähen, schreibt „Computerbild“.

Bluetooth

Mit der Bluetooth-Funktion können Angreifer Kontrolle über das Smartphone gewinnen. Daher ist es sinnvoll, die Verbindung zu deaktivieren, wenn man sie gerade nicht benötigt. Außerdem spart das Leistung ein.

App Stores

Alle Apps, die über den Playstore aus dem Hause Google angeboten werden, müssen sich einer Prüfung unterziehen lassen. Die ist aber automatisiert, und Hersteller können auch danach noch Änderungen vornehmen. Daher kommt es vor, dass auch Malware über den offiziellen App Store erhältlich ist, so „Computerbild“. Problematischer ist es bei App-Stores von Drittanbietern, denn dort ist meist überhaupt keine Prüfung vorgesehen. Cyberkriminelle haben es dort also umso leichter, ihre Schadsoftware zu platzieren.

Offenes Wlan

Für Smartphone-Nutzer ist offenes Wlan immer die Gelegenheit, Datenvolumen einzusparen. Dabei dürfen sie die Gefahren nicht verkennen, denn gerade hier können Hacker mit gefälschten Zertifikaten auch verschlüsselte Verbindungen relativ einfach knacken und so mitlesen. Dadurch ist es ihnen auch möglich, zum Beispiel an Passwörter zu kommen.

Fingerabdrucksensor

Die Sensoren auf der Rückseite ermöglichen es, das Smartphone schnell zu entsperren – und sollten zudem Sicherheit bieten, ist der Fingerabdruck eines jeden Menschen doch einmalig. In Wahrheit aber kann sich diese Anwendung schnell als Leck entpuppen, warnt „Computerbild“. Nicht selten seien die Fingerabdrucksensoren so ungenau, dass sie auch andere Nutzer akzeptieren.

E-Mails und Internetbrowser

Ganz klassisch: Hacker versuchen unter anderem mit manipulierten Links oder schädlichen Anhängen via E-Mail Schadsoftware überzuspielen. Das besondere Problem ist bei Smartphones aber, dass die meisten Nutzer vor solchen Angriffen ungeschützt sind.

USB-Anschluss

Vorsicht bei vermeintlichen Ladestationen. Wie „Computerbild“ berichtet, tarnen manche Hacker ihren Rechner als kostenlose Ladestation an öffentlichen Plätzen – und gehen so auf Datenjagd oder übertragen Schadsoftware.

SD-Karte

Auch bei kostenlosen Werbegeschenken sei Acht geboten, mahnt die Computerzeitschrift. Denn auf SD-Karten können Schädlingsprogramme versteckt sein, die sich beim Einlegen ins Handy aktivieren.

Mehr: Ein Hackerangriff auf 1000 Politiker und Prominente hat Deutschland zum Jahresbeginn ins Staunen versetzt. Doch schon einfache Tricks schaffen mehr Sicherheit.

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