Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Zum The Spark - der deutsche Digitalpreis Special von Handelsblatt Online
Smartphone-Nutzerin mit Airpods

Vorbild Apple: Amazon arbeitet angeblich an kabellosen Kopfhörern.

(Foto: AP)

Konkurenz für die Airpods von Apple Wenn Alexa im Ohr sitzt: Amazon arbeitet an kabellosen Kopfhörern

Das Assistenzsystem soll immer dabei sein: Der Handelskonzern will einen Kopfhörer mit der Sprachassistentin verkaufen. Das Vorbild ist Apple.
Kommentieren

Mit den Airpods hat Apple einen Überraschungserfolg erzielt: Millionen Kunden kaufen die kabellosen Kopfhörer – trotz anfänglichen Spotts über das Aussehen. Inzwischen hat der Elektronikkonzern die zweite Generation auf den Markt gebracht. Auch Google und Samsung konkurrieren um die Käufergruppe.

Den Trend zu hochwertigen kabellosen Kopfhörern will Amazon nicht verpassen: Der Konzern arbeitet einem Medienbericht zufolge an einem Modell, in das die digitale Assistentin Alexa direkt integriert sein wird. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Es soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 auf den Markt kommen.

Die Amazon-Kopfhörer ähneln Bloomberg zufolge den Airpods in vielerlei Hinsicht. Das gilt einerseits fürs Design, andererseits für die Funktionen – so werden die Stecker in einer Hülle geliefert, die gleichzeitig als Ladestation dient. Über eine autarke Mobilfunkverbindung verfügen sie nicht, daher müssen sie mit einem Smartphone gekoppelt werden.

Alexa spielt dem Bericht zufolge bei der Bedienung eine zentrale Rolle. Nutzer sollen über die digitale Assistentin beispielsweise Musik abspielen, den Wetterbericht hören oder Informationen abrufen können – und beim Online-Händler bestellen. Das Unternehmen kommentierte den Bericht auf Handelsblatt-Anfrage nicht.

Es wären nicht die ersten Kopfhörer mit Alexa. So brachte das Münchner Start-up Bragi 2017 als erster Anbieter ein Modell mit dem integrierten Smarthome-System auf den Markt. Inzwischen ist es allerdings aus der Hardwareproduktion ausgestiegen. Auch Bose hat die Software von Amazon in Kopfhörer integriert.

Nach dem Erfolg der Airpods erwarten Marktforscher in den nächsten Jahren ein kräftig wachsendes Geschäft: Gartner prognostiziert, dass sich der Absatz bis 2022 auf 158 Millionen Geräte vervierfacht. Ein wichtiger Grund: Die Kopfhörer werden immer leistungsfähiger und können dank Sprachassistenten Aufgaben des Smartphones übernehmen.

Das Projekt zeigt einmal mehr, dass Amazon im Hardwaregeschäft große Ambitionen hegt: Der Konzern hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Geräte auf den Markt gebracht – E-Reader, Tablets, Lautsprecher mit Sprachsteuerung und Zuspieler für den Fernseher zum Beispiel. Die Hardware verkauft der Konzern in der Regel mit niedrigen Margen – er setzt darauf, dass er mit der Software die Kunden an seinen Online-Shop bindet. Etwa wenn sie mit dem Kindle E-Books kaufen oder über den Fire-TV-Stick Videos gucken. Alexa spielt in dieser Strategie eine wichtige Rolle.

Startseite

Mehr zu: Konkurenz für die Airpods von Apple - Wenn Alexa im Ohr sitzt: Amazon arbeitet an kabellosen Kopfhörern

0 Kommentare zu "Konkurenz für die Airpods von Apple: Wenn Alexa im Ohr sitzt: Amazon arbeitet an kabellosen Kopfhörern"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote