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Start-up Dance E-Bikes im Abo: Soundcloud-Gründer finden Geldgeber für ihr neues Projekt

Der Dienst Dance soll dem Marktführer Swapfiets Konkurrenz machen. Nun steckt Holtzbrinck Ventures 15 Millionen Euro in das Start-up.
22.10.2020 - 09:08 Uhr Kommentieren
Die Soundcloud-Gründer wollen ihre Erfahrungen jetzt für ihren E-Bike-Dienst nutzen.
Eric Quidenus-Wahlforss (links) und Alexander Ljung

Die Soundcloud-Gründer wollen ihre Erfahrungen jetzt für ihren E-Bike-Dienst nutzen.

Hamburg Die neuen Pläne der Soundcloud-Gründer Eric Quidenus-Wahlforss und Alexander Ljung kommen in Schwung: Sie erhalten eine kräftige Anschubfinanzierung für ihren geplanten E-Bike-Abodienst Dance. Holtzbrinck Ventures schieße 15 Millionen Euro in das Projekt, sagte Quidenus-Wahlforss dem Handelsblatt.

Im Sommer war Dance mit Geld von ersten Investoren wie Blueyard und Business-Angels gestartet. Noch sind allerdings viele Details offen.

Quidenus-Wahlforss hatte seinen Job als Produktchef beim Musikstreamer Soundcloud 2019 aufgegeben, um etwas Neues zu starten. Vor wenigen Monaten kündigte er das E-Bike-Abo an.

Es funktioniert ähnlich wie das niederländische Start-up Swapfiets, das mit seinen Rädern mit blauem Vorderreifen bereits in vielen deutschen Städten sichtbar ist. Dance will E-Pedelecs im Abo bereitstellen – samt schnellem Reparaturservice und Versicherung.

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Standort erkennen

    Bislang gibt es laut Quidenus-Wahlforss eine dreistellige Zahl von Testkunden in Berlin, denen Dance marktgängige E-Bikes zur Verfügung stellt. Bis Anfang 2021 will er eigene Modelle bauen lassen und so Kosten und Haltbarkeit kontrollieren. Dazu sei Dance mit Zulieferern in Taiwan im Gespräch.

    Mit dem Bild eines futuristischen Bikes auf seiner Website sorgte das Start-up bereits im Sommer für Spekulationen um das Modell. Es handle sich jedoch nur um einen Entwurf, der sich noch stark ändern könne, sagte Quidenus-Wahlforss. Klar sei, dass das Rad ähnlich wie beim Designmodell Van Moof mit dem Smartphone verbunden sein wird.

    Preisgünstiger als Konkurrenten

    Mit hohen Stückzahlen hofft der 41-Jährige auf niedrige Preise. „Wir denken groß. Es könnten einige Millionen Räder werden“, hofft er. Das 2014 gestartete Swapfiets meldete zuletzt 200.000 Nutzer in Europa, vor allem mit konventionellen Fahrrädern.

    Im Testbetrieb will Dance 59 Euro pro Monat berechnen – deutlich weniger als alle Konkurrenten. Der endgültige Preis stehe aber noch nicht fest.

    Swapfiets verlangt für sein ebenfalls selbst entwickeltes E-Rad seit wenigen Monaten monatlich 73 Euro, bei anderen Anbietern wie dem ADAC oder ReBike hängt der Preis vom gewählten Modell ab. Das Schweizer Start-up Bond bietet dagegen in München und Hamburg ein Sharingsystem für schnellere S-Pedelecs mit Monatsflatrates ab 35 Euro.

    Mit 250 E-Bikes ist das Start-up in Hamburg am Markt. Quelle: dpa
    E-Bikes der Firma Bond Mobilityist das Start-up i

    Mit 250 E-Bikes ist das Start-up in Hamburg am Markt.

    (Foto: dpa)

    „Anders als ein Sharingsystem werden wir nicht schlagartig viele Räder in eine Stadt bringen. Dafür wird das Wachstum nachhaltiger“, sagte Quidenus-Wahlforss. Er will dabei seine Erfahrungen von Soundcloud einbringen – schließlich habe der Musikdienst dazu beigetragen, dass viele Hörer heute Musik-Abos statt eigene CDs nutzen. Der Schwede sieht Dance auch als Beitrag zum klimafreundlichen Umbau der urbanen Pendlerströme.

    Mehr: Wie die Rebike-Gründer vom E-Bike-Boom profitieren.

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