Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Data & Analytics

Deutsche Bahn Staatskonzert erprobt „Bahn 4.0“

Die Deutsche Bahn entwickelt in ihrem Zukunftslabor d.lab Perspektiven für die digitale Welt. Die Start-up-Atmosphäre soll hier Kreativität wecken. das erste Ergebnis gibt es bereits: eine App für die Apple Watch.
Kommentieren
Die Digitalisierung durchdringt mittlerweile sämtliche Lebensbereiche – die Deutsche Bahn will nicht abgehängt werden. Quelle: dpa
Bahn-App

Die Digitalisierung durchdringt mittlerweile sämtliche Lebensbereiche – die Deutsche Bahn will nicht abgehängt werden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Zugreisen könnten so schön sein: Das Smartphone vibriert so lange, bis der Bahnreisende genau an der richtigen Stelle des Bahnsteigs steht. Dort öffnet sich Minuten später die Tür zum ICE-Waggon mit dem reservierten Sitzplatz. Der Zug hat Verspätung? Kein Problem. Ein detaillierter Umsteige-Plan inklusive Alternativen mit Bus, Flugzeug oder Mietwagen kommt innerhalb von Minuten. Natürlich mit neuer Zeitkalkulation für die Ankunft am Zielort.

Doch zwischen Zukunftsvision und Alltagserfahrung liegen Welten. Hier der Traum von einer kundenfreundlichen digitalen Zeit, dort die graue Wirklichkeit mit gedruckten Fahrplänen, verspäteten Zügen und zugigen Bahnhöfen.

Dieser Gegensatz mag Grund dafür sein, dass die Deutsche Bahn ihre Zukunft ausgerechnet im Frankfurter Bahnhofsviertel plant. Dort, wo auf der anderen Straßenseite das heruntergekommene „Eros-Center“ neben der schummrigen Kneipe „Leierkasten“ steht. Das Zukunftslabor d.lab der Deutschen Bahn befindet sich hinter historischer Fassade, hier entwickelt und erprobt das ehemalige Staatsunternehmen die Bahn 4.0.

Das sind die neuen Wearables für Manager
Apple Watch 3
1 von 28

Mit der Apple Watch Series 3 legte Apple kürzlich das erste Modell vor, das über eine eigenständige Mobilfunkverbindung verfügte. Und doch fehlt auch bei der aufgefrischten Smartwatch, die im Wesentlich noch immer aussieht, wie im Jahr 2014, etwas: die besonders teure Mode-Version.

(Foto: AP)
Kooperation mit Nike
2 von 28

Immerhin lässt sich die Smartwatch inzwischen auch zum GPS-genauen Lauftraining verwenden. Auch andere Outdoor-Aktivitäten wie Wandern lassen sich damit nun detailliert tracken. Nachteil: die GPS-Nutzung wirkt sich erheblich auf die Akkuleistung aus. Nicht das einzige Manko....

(Foto: Reuters)
Wasserdicht, aber kein Luxus
3 von 28

Der Hersteller verzichtete auch auf eine 18-Karat-Gold-Fassung oder Saphirglas.... Für die traditionellen Hersteller von Luxus-Uhren ist das eine Bestätigung dafür, dass Apple nicht in derselben Liga mitspielen kann. Wir zeigen Ihnen eine Auswahl der schönsten Edel-Smartwatches für Manager.

(Foto: AFP)
Breitling B55 Connected
4 von 28

Die „B55 Connected“ ist die erste Smartwatch aus dem Hause Breitling und stellt das Handy in den Dienst der Uhr. Titan-Gehäuse, Carbon-Beschichtung, digitales und analoges Ziffernblatt gleichzeitig: der klassische Fliegerchronograf ist in der Zeitzone der Wearables gelandet. Über eine App lassen sich u.a. Uhrzeit und Alarm einstellen sowie kabellos Abflug- und Landezeiten auf die Uhr herunterladen, um sie besser zu lesen, zu speichern oder weiterzuleiten.

Preis: ab 7.000 Euro.

(Foto: Screenshot Breitling)

Tag Heuer Connected
5 von 28

Auf diese Uhr hatten Fans lange gewartet. Der Schweizer Uhrenhersteller Tag Heuer, eine Marke der französischen Luxusschmiede LVMH, arbeitet bei seiner ersten intelligenten Uhr, die in der bekannten Carrera-Serie erscheint, mit Intel und Google zusammen. Die auch von anderen Uhren bekannten Android-Wear-Funktionen lassen sich mittels Druck auf den 1,5 Zoll Touchscreen der Uhr aktivieren. Aufgeladen wird die Smartwatch per Induktion, danach hält sie laut Hersteller 25 Stunden durch.

Preis: 1.350 Euro.

(Foto: Screenshot Tag Heuer)

Tag-Heuer-Chef Jean-Claude Biver mit der 2. Smartwatch
6 von 28

Mit diesem Modell war Tag Heuer der erste Luxushersteller, der sich an das Segment Smartwatch wagte. Inzwischen gibt es sogar ein zweites Modell, die "Connected Modular 45."

(Foto: dpa)
Tissot Smart Touch
7 von 28

Auch bei Tissot wurde mit Hochdruck an einer Smartwatch gearbeitet, die dann erstmals auf der Baselworld 2016 präsentiert wurde. Die intelligente Uhr Smart Touch, die u.a. Daten über Wetter, Höhe, Luftfeuchtigkeit und Temperatur liefert, funktioniert mit Bluetooth. Außerdem kann sie verlorene Schlüssel oder Handys wieder finden, an denen eine Art Anhänger angebracht wird. Drückt man dann einen Knopf auf der Uhr drücken, gibt der Anhänger einen Ton von sich, damit der Uhrenträger den gesuchten Gegenstand wieder findet.

Preis: ab 800 Euro.

(Foto: dpa)

Konzernchef Rüdiger Grube hat nichts Geringeres als die Revolution ausgerufen. Die Digitalisierung werde das Bahnfahren genauso stark verändern wie die Bahnreform vor zwei Jahrzehnten. Damals wurde eine Behörde privatisiert, die neu entstandene Aktiengesellschaft auf Gewinn getrimmt. Jetzt geht es darum, aus dem Transportkonzern ein kundenfreundliches Unternehmen zu formen. Folglich erdenkt die Bahn nun Produkte, die dem Reisenden Orientierung geben sollen.

Eine erste Idee hat das Frankfurter Bahn-Labor bereits umgesetzt: die Bahn-App zur Apple-Uhr. Mit dem Verkaufsstart der Apple Watch vor einer Woche nahm auch der passende DB-Navigator seinen Dienst auf. Ein Blick auf das Handgelenk genügt, um den genauen Reiseverlauf in Echtzeit zu verfolgen, um sich über Verspätungen, Haltestellen von Straßenbahnen oder Bussen inklusive Abfahrtzeiten zu informieren. Das d.lab der Bahn ist noch jung, im Herbst vergangenen Jahres konnten die ersten Vor- und Querdenker einziehen.

Start-up-Ambiente im Staatskonzern
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Deutsche Bahn: Staatskonzert erprobt „Bahn 4.0“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.