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Die neuen Hits des US-Konzerns Was Apple am Dienstag alles zeigen könnte

Zwei neue iPhones, die iWatch und ein digitales Zahlungssystem? Vor der Apple-Präsentation schwirren zahlreiche Gerüchte durch die Medien. Womit man sicher rechnen kann und was eher unwahrscheinlich ist – ein Überblick.
08.09.2014 - 14:08 Uhr Kommentieren
Apple Store in Manhattan: Der Konzern will sein Geschäft mit neuen Produkten ankurbeln. Quelle: Reuters

Apple Store in Manhattan: Der Konzern will sein Geschäft mit neuen Produkten ankurbeln.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Auch wenn Steve Jobs nicht mehr lebt: Apple ist immer noch ein besonderes Unternehmen. Wenn es zur Vorstellung neuer Produkte einlädt, kursieren im Netz ähnlich viele Gerüchte wie Katzenbilder – teils mit Apples diskreter Mitwirkung, teils ohne. Und in New York kampieren bereits Menschen vor dem Apple Store, um die Geräte zuerst kaufen zu können. Dass der Elektronikkonzern morgen (19 Uhr MEZ) die neue iPhone-Generation in zwei Größen vorstellt, gilt als sicher. Aber wie sieht es mit den anderen Gerüchten aus? Hier bekommen Sie eine Übersicht.

Neues iPhone in zwei Größen
So sehr Apple sich um Geheimhaltung bemüht – vieles sickert doch durch. Die thailändische Kommunikationsbehörde etwa ließ wissen, dass sie dem Unternehmen die Importgenehmigung für zwei neue Modelle genehmigt habe. Offenbar verkauft der Hersteller künftig Geräte mit unterschiedlichen Display-Diagonalen, wie diverse authentisch wirkende Fotos von Zulieferern vermuten lassen. Demnach gibt es das iPhone 6 mit einem 4,7- und einem 5,5-Zoll-Display. Damit nähert es sich äußerlich den meisten Smartphones mit dem Google-System Android an – nach Einschätzung von Marktforschern boomt diese Größe.

Den Fotos ist auch zu entnehmen, dass das neue iPhone ein Gehäuse aus dünnem Aluminium hat, das nur sechs Millimeter misst. Nicht sicher, aber möglich: Der Bildschirm könnte aus dem besonders harten Saphirglas bestehen. Schon jetzt baut Apple das Material in seine Geräte ein, allerdings nur in die Kameraabdeckung sowie im Fingerabdrucksensor Touch-ID. Um auch das Display damit ausstatten zu können, müsste Apple indes gewaltige Mengen produzieren. Ob das bereits jetzt für die beiden neuen iPhone-Modelle gelingt, ist fraglich, trotz der Beteiligung an einem Zulieferer.

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    Smartwatch mit eigenen Apps
    Schon im vergangenen Jahr ließ Apple-Chef Tim Cook sein Interesse an tragbarer Technologie erkennen, morgen dürfte der Konzern tatsächlich einen Computer im Uhrenformat ankündigen. Das berichtet beispielsweise das gut informierte Technologieblog Recode. Ähnlich wie das iPhone 6 könnte es das Gerät in unterschiedlichen Größen geben. Als Preis für das teuerste Modell zieht das Unternehmen demnach 400 Dollar in Betracht.

    Als Weihnachtsgeschenk eignet sich die Uhr aber nicht: Sie soll erst Anfang 2015 auf den Markt kommen. Dafür spricht, dass bislang keine Fotos nach außen gedrungen sind, wohl weil die Produktion noch nicht läuft. Das muss für Nutzer kein Nachteil sein: Apple wird Entwicklern vermutlich die Gelegenheit geben, vorab Apps zu programmieren. Gleich zum Verkaufsstart dürfte es somit einige Einsatzszenarien geben.

    Das iPhone als Portemonnaie
    Bezahlen mit einer Bewegung: Das soll auch mit dem iPhone 6 möglich sein. Apple stattet das Gerät angeblich mit der Nahfunktechnik NFC aus – somit eignet es sich als digitales Portemonnaie, das man nur einmal am Terminal vorbeiführen muss. Der Fingerabdruck-Sensor TouchID, eingeführt mit dem iPhone 5s, könnte zur Bestätigung von Zahlungen dienen. Samsung bietet mit seinem Galaxy S5 eine ähnliche Funktion, die der Finanzdienstleister Paypal bereits einsetzt.

    Schon vor der Ankündigung sucht sich Apple starke Partner, nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hat der Konzern Vereinbarungen mit den großen Kreditkartenanbietern Visa, Mastercard und American Express geschlossen. Die beiden großen Drogerieketten CVS und Walgreens wollen angeblich Zahlungen mit dem Apple-Gerät akzeptieren. Für die Händler könnte sich das durchaus lohnen: Auf der Apple-Plattform iTunes haben rund 800 Millionen Nutzer ihre Kreditkarten- oder Kontoinformationen hinterlegt.

    • chk
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