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Geoengineering nach Paris Riskante Waffen gegen den Klimawandel

Die ehrgeizigen Ziele des Pariser Klimagipfels lassen sich ohne drastische Eingriffe ins Klimasystem kaum erreichen. Doch das Herumbasteln des Menschen am Klima birgt Risiken, die sich noch kaum abschätzen lassen.
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Durch die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen allein werden sich die Klimaziele von Paris kaum erreichen lassen. Doch drastischere Eingriffe des Menschen ins Klimasystem bergen große Risiken. Quelle: dpa
Braunkohlekraftwerk Niederaussem

Durch die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen allein werden sich die Klimaziele von Paris kaum erreichen lassen. Doch drastischere Eingriffe des Menschen ins Klimasystem bergen große Risiken.

(Foto: dpa)

BerlinAuf deutlich unter zwei Grad möchte die Weltgemeinschaft den globalen Temperaturanstieg begrenzen – ein ehrgeiziges Ziel, das im gerade beschlossenen Klimaabkommen von Paris formuliert wird. Und ein Ziel, dass sich durch die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen allein kaum erreichen lässt. Mit dem Erfolg des Pariser Klimagipfels dürfte daher die Diskussion um drastischere Eingriffe des Menschen ins Klimasystem wieder Fahrt aufnehmen.

Die Idee klingt auf den ersten Blick verlockend: Wenn sich der Mensch in seinem Ressourcenverbrauch nicht stark genug einschränken kann, um den Klimawandel aufzuhalten, muss er eben die Erde so weit manipulieren, dass sie trotzdem ein halbwegs bewohnbarer Planet bleibt. Geoengineering heißt die Wunderwaffe, mit der das gelingen soll – eine Art letzte Ausfahrt vor dem Klimakollaps.

Ein ganzes Bündel von Vorschlägen haben Wissenschaftler in den vergangenen Jahren erarbeitet, um den verhängnisvollen Folgen der zunehmenden Freisetzung von Treibhausgasen wie CO2 entgegenzuwirken. Manches klingt nach Science Fiction – und wird es wohl auch bleiben.

So etwa der Vorschlag des US-Physikers Lowell Wood, riesige Sonnensegel im All zwischen Sonne und Erde aufzuspannen, um einen Teil der Strahlung unseres Zentralgestirns von der Erde fernzuhalten. Schon allein die immensen Kosten einer solchen Weltraum-Installation lassen derartige Pläne auf absehbare Zeit unrealistisch erscheinen.

Generell unterscheiden Wissenschaftler zwei Arten von Geoengineering-Maßnahmen: Solche, die der Atmosphäre klimaschädliches Treibhausgas entziehen sowie solche, die der globalen Erwärmung durch Reduzierung der den Erdboden erreichenden Sonnenstrahlung entgegenwirken. Beiden Ansätzen gemeinsam ist die technologische Ausrichtung: Der Klimawandel soll durch großtechnische Lösungen beherrschbar gemacht werden, da er mittels Verhaltensänderung nicht mehr aufhaltbar erscheint.

Mit Schwefel gegen Sonnenlicht

Ein Lösungsansatz, der, so mahnen Kritiker, einer dauerhaften Lösung des anthropogenen Treibhauseffekts entgegensteht: Warum Treibhausgas-Emissionen überhaupt reduzieren, wenn wir doch die Mittel haben, die Folgen dieser Emissionen zu managen?

Ungeachtet solcher Einwände haben sich nicht nur Vordenker wie Paul J. Crutzen längst mit der praktischen Umsetzung möglicher Lösungsansätze beschäftigt. Der Chemie-Nobelpreisträger 1995 zählt zu den prominentesten Befürwortern einer Idee, die auf den russischen Klimaforscher Michail Budyko zurückgeht: Der hatte schon in den 1970er-Jahren vorgeschlagen, Schwefeldioxid in die Stratosphäre einzubringen.

Die Schwefelpartikel  sollen bewirken, dass weniger Sonnenlicht zur Erdoberfläche durchdringt. Der kühlende Effekt dieser Maßnahme lässt sich anhand von Beobachtungen nach Vulkanausbrüchen belegen: Als der philippinische Feuerberg Pinatubo im Jahr 1991 riesige Mengen Asche und Schwefel in die Atmosphäre pustete, sanken in den beiden folgenden Jahren die globalen Mitteltemperaturen in Bodennähe um bis zu 0,2 Grad Celsius.

Unkalkulierbar bleibt bei diesem Ansatz, welche Nebeneffekte ein dauerhafter künstlicher Schwefeleintrag in die Atmosphäre hätte. So zeigten sich etwa nach dem Pinatubo-Ausbruch Veränderungen in der durchschnittlichen Niederschlagsmenge über großen Landflächen. Zudem fürchten Atmosphärenforscher eine Schwächung der schützenden Ozonschicht in der Stratosphäre durch chemische Reaktionen mit den Schwefeltröpfchen.

Wenn die Kur schädlicher als die Krankheit ist

Schnelle Wege aus der Klimafalle
Zehn Maßnahmen zum Klimaschutz
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Klimaexperten haben mehr als 400 Methoden zur Bekämpfung des Klimawandels unter die Lupe genommen. Im Fokus der im Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlichten Untersuchung stand ausnahmsweise nicht der Klimakiller CO2, sondern das Treibhausgas Methan sowie Ruß, der in der Atmosphäre dafür sorgt, dass weniger Sonnenstrahlung ins All reflektiert wird.

Schon mit einigen einfachen Maßnahmen, so die Wissenschaftler, ließe sich der Ausstoß von Methan und Ruß so stark reduzieren, dass der globale Temperaturanstieg bis zum Jahr 2050 um ein Drittel geringer ausfallen würde als bislang vorhergesagt. Die zehn wichtigsten Maßnahmen im Überblick.

Bergbau
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Durch eine bessere Filterung bei der Entlüftung von Kohleminen würde deutlich weniger Methan freigesetzt.

Gaspipelines
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Lecke Gaspipelines sind eine weitere Treibhausgas-Quelle, die sich mit relativ geringem Aufwand schließen ließe.

Mülldeponien
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Deponie-Gas, dessen Hauptbestandteil Methan ist, entsteht durch den bakteriologischen und chemischen Abbau von organischen Inhaltsstoffen des Mülls. Seine Freisetzung zu verhindern und es nutzbar zu machen, würde dem globalen Klimawandel entgegenwirken, so die Forscher.

Ölförderung
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Durch unkontrolliertes Abblasen bei der Ölförderung gelangen ebenfalls große Mengen Methan in die Atmosphäre, die durch verbesserte Fördertechnik eingefangen werden könnten.

Viehzucht
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Auch durch eine bessere Aufarbeitung der bei der Nutztierhaltung anfallenden Exkremente – etwa durch Vergärung in Biogasanlagen – ließe sich der Methanausstoß deutlich verringern.

Reisanbau
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Keine andere Kulturpflanze setzt soviel Methan frei wie Reis. Durch verbesserte Anbaumethoden, weniger Dünger und eine weniger intensive Bewässerung ließe sich der Methanausstoß beim Reisanbau reduzieren.

Genau hier liegt eines der größten Probleme des Geoengineering: Niemand kann derzeit wirklich abschätzen, welche langfristigen Folgen das Klempnern am Klima für unseren Planeten hat – ob also die Kur, die wir dem Patienten Erde verordnen, nicht schädlicher ist als die Krankheit selbst.

Beispiel Wüsten-Reflektoren: Die Idee, Sonnenlicht durch die Abdeckung großer Wüstengebiete mit reflektierenden Planen verstärkt ins All zurückzustrahlen und so der globalen Erwärmung entgegenzuarbeiten, wirkt auf den ersten Blick harmlos. Macht man sich allerdings klar, dass die durch den Wind bis in andere Erdteile getragenen Mineralien des Wüstensandes eine wichtige Funktion als natürlicher Dünger erfüllen, verliert die Idee einer derartigen Abschottung des Wüstenbodens einiges an Harmlosigkeit.

Solche unerwünschten Nebeneffekte haben dazu geführt, dass viele Menschen dem Geoengineering mit Misstrauen begegnen. Das mussten 2009 auch die Forscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung erfahren, als sie im Südatlantik ein Experiment zum Einsatz von Algen im Kampf gegen das Treibhausgas CO2 durchführen. Die Ausbringung von mehreren Tonnen Eisensulfat, mit dem die Algenblüte angeregt werden sollte, wurde von Umweltschutzorganisationen mit heftigen Protesten quittiert.

Im Hagel der Kritik unter ging dabei das eher ernüchternde Ergebnis des Versuchs: Die Hoffnung, dass mit den absterbenden Algen das von ihnen der Atmosphäre entzogene CO2 zum Meeresgrund absinken und dort langfristig gebunden bleiben würde, erfüllte sich nicht. Stattdessen wurde der größte Teil der Algen von anderen Meeresorganismen gefressen, die das CO2 wieder an die Atmosphäre abgaben.

Trotz dieses ernüchternden Befundes billigen Wissenschaftler solchen Ansätzen, bei denen das Treibhausgas der Atmosphäre entzogen und mehr oder weniger dauerhaft gebunden wird, größere Erfolgsaussichten zu als den Lösungen, die der Sonneneinstrahlung entgegenwirken wollen. Nicht zuletzt deshalb, weil sich dabei die Wechselwirkungen mit anderen Faktoren des Klimasystems in Grenzen halten.

So wird etwa die Abscheidung und Speicherung von CO2 aus dem Rauchgas von Kohlekraftwerken (CCS = Carbon Capture and Storage) als eine mögliche Methode diskutiert. Mithilfe von CCS wird CO2, das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe oder bei Industrieprozessen entsteht, in unterirdische Lagerstätten gebracht. Die Technologie würde es der Welt erlauben, weiterhin Kohle, Öl und Gas zu verbrennen, dabei aber deutlich weniger Treibhausgase zu produzieren als bisher.

Kaum zu bewältigende Herausforderung

Wo die Gletscher schmelzen
Gletscher in Argentinien
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Seit Anfang dieses Jahrhunderts schmelzen die Gletscher der Erde mit Rekordgeschwindigkeit. Damit droht der Verlust wichtiger Trinkwasserspeicher. Welche Regionen besonders betroffen sind.

Himalaya
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Im höchsten Gebirge der Welt, schmelzen jedes Jahr viele Tausend Tonnen Himalaya-Eis. Allein Nepal hat mehr als 3200 Gletscher. Von 1977 bis 2010 seien die vergletscherten Gebiete jedoch um fast ein Viertel geschrumpft, erklärt Samjwal Bajracharya vom International Center for Integrated Mountain Developement (Icimod) in Nepals Hauptstadt Kathmandu. Jedes Jahr verliert Nepal etwa 38 Quadratkilometer Gletscherfläche.

Gletschersee Tsho Rolpa im Himalaya
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Das Schmelzwasser füllt Gletscherseen, deren natürliche Dämme aus Felsen und Geröll plötzlich brechen können, wenn der Druck zu groß wird. Dörfer flussabwärts sind vermehrt von katastrophalen Überschwemmungen bedroht. Andere Bewohner müssen wegziehen, da es in höheren Regionen zu wenig Wasser gibt. Auch die Stromversorgung durch Wasserkraft ist langfristig gefährdet.

(Foto: Wikipedia/Kapilkhatri19/CC BY-SA 3.0)

Anden
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Besonders drastisch zeigt sich die Gletscherschmelze in den Anden. Allein in Peru gibt es 2679 Gletscher, das sind 71 Prozent der weltweiten Tropengletscher. Mit 1300 Quadratkilometern ist die gesamte Eisfläche in den letzten 40 Jahren um 42,64 Prozent geschrumpft. Die Gletscherschmelze hat in Peru seit 1940 ein halbes Dutzend katastrophale Erdrutsche verursacht.

Flutwellen und Erdrutsche
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Über fünfzig der zahlreichen Berglagunen, die aus der Gletscherschmelze entstehen, stellen eine Gefahr für Ortschaften an den Berghängen dar. Ein plötzlicher Anstieg des Wasserspiegels kann zu hohen Flutwellen und Erdrutschen führen.

Alpen
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Deutschlands größter Gletscher, der Nördliche Schneeferner auf der Zugspitze, ist in der Rekordhitze des vergangenen Sommers im Vergleich zum Vorjahr zwar deutlich stärker geschwunden. Doch der Glaziologe Wilfried Hagg von der Ludwig-Maximilians-Universität München will die insgesamt drei Zugspitz-Gletscher noch nicht aufgeben. Bei der aktuellen Schmelzrate werde vermutlich auch noch zur Jahrhundertmitte Gletschereis auf Deutschlands höchstem Berg zu finden sein.

Ausflügler auf Schneeferner-Gletscher
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Neben drei Zugspitzgletschern gibt es in den deutschen Alpen noch den Watzmanngletscher und den Blaueis. Der Watzmanngletscher verlor von 2009 bis 2014 pro Jahr einen Meter Eis. Der Blaueis ist mittlerweile in zwei Teile zerbrochen.

Doch trotz jahrzehntelanger Forschung und Pilotprojekten wartet CCS noch auf den Durchbruch. In jüngster Zeit kam es eher zu Rückschlägen. So beendete Norwegen 2013 ein CCS-Projekt, das es zuvor mit der ersten Mondlandung verglichen hatte. Als Grund wurden die hohen Kosten genannt. Und am 25. November, nur wenige Tage vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz in Paris, zog Großbritannien die Zusage über eine Milliarde Pfund (rund 1,4 Milliarden Euro) für die Technologie zurück. Zwei Projekte hatten sich um das Geld beworben, ihre Zukunft ist nun unklar.

Die Kosten sind ein Problem, Widerstand von Umweltschützern ein anderes. Vor allem die langfristige unterirdische Speicherung gilt Gegnern der Technik als kaum zu bewältigende Herausforderung.

Organisationen wie Greenpeace und WWF fordern zudem, der Klimaschutz müsse sich darauf konzentrieren, dass Energie künftig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne stamme, und nicht darauf, die Nutzung fossiler Brennstoffe zu verlängern. Die Internationale Energieagentur (IEA) und der Weltklimarat (IPCC) führen dagegen an, ohne die CO2-Abscheidung sei das Ziel, die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius zu drücken, nicht zu erreichen.

Doch die Befürworter von Geoengineering-Maßnahmen müssen sich nicht nur den gewaltigen technischen Herausforderungen beim Herumbasteln am Weltklima stellen. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen, etwa die „Schwefel-Impfung“ der Atmosphäre, wirken in globalem Maßstab. Die Folgen könnten für einzelne Länder höchst unterschiedlich ausfallen – etwa, wenn sich die globalen Niederschläge verändern und für die Landwirtschaft wichtige periodische Regenzeiten in einigen Regionen der Erde plötzlich ausbleiben.

Nationale Alleingänge in Sachen Geoengineering verbieten sich daher eigentlich von selbst. Will die Weltgemeinschaft ihre ehrgeizigen Klimaziele auch mit Hilfe des Geoengineering erreichen, muss sie tatsächlich auch gemeinschaftlich handeln.

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25 Kommentare zu "Geoengineering nach Paris: Riskante Waffen gegen den Klimawandel"

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  • Deswegen waren wir aufgeschreckt, als zur Geoengineering-Konferenz 2014 in Potsdam der Eindruck erweckt wurde, als ob Solar Radaition Management bereits ausgeführt werden würde. 5400 Menschen haben darauf die Regierung befragt - wir wollten nur ein "Ja" oder "Nein" - allerdings vom verantwortlichen Minister und nicht vom Hausmeister - quasi "gerichtsfest". Es seien "Ermittlungen" nötig. Danach Schweigen im Walde.

    Aber selbst wenn man sich nur mit den unbestreitbaren FlugezugABGASEN beschäftigt, steht man schnell vor einer Mauer des Schweigens. Das zeichnet sich schon deutlich ab, dass der VW-Skandal ein laues Lüftchen war und selbst das "aerotoxische Syndrom" noch übertroffen wird. Ganz offensichtlich sind hier "Staatswohl und Staatsteresse" betroffen. Damit muß man sich dann wohl abfinden, dass ganz laut ALUHUT gegrölt wird, wenn das Thema angesprochen wird.

    Es sei denn wir bekommen den von Hans-Christian-Ströbele geforderten Hinweisgeber-Zeugenschutz - dann wäre schnell Klarheit im Thema - auch dort, wo wir heute nur "geschwärzte Seiten und gesperrte Akten" zu sehen bekommen.

  • Was soll die Diskussion bitte? Wir werden doch schon seit über einem Jahrzehnt mit etlichen Schwer- und Leichtmetallen, durch hauptsächlich unmarkierte Militärflugzeuge, die nicht in öffentlichen Flugradaren (wie z.B. Flightradar24) gelistet sind besprüht. Ich bitte jeden Mitleser und jede MItleserin mal einen Schwer- und Leichtmetall Blut- oder Urintest entweder bei einem Schulmediziner/Hausarzt oder Heilpraktiker zu machen. Gerade der Aluminiumwert dürfte enorm erhöht sein. Ich habe letztens einen Test entdeckt, bei dem der Aluminium-Grenzwert 80-fach!!! erhöht war. Dazu wurde auch Barium und das radioaktive Strontium im Blut nachgewiesen. Wahnsinn, da ist es wenig verwundernswert, dass die WHO einen statistischen Anstieg der Todesrate nach Atemwegserkrankungen auf Rang 3 bis zum Jahre 2030 prognostiziert. Und das trotz erneuerbaren Energien, KFZ-Umweltzonen, dem Rauchverbot und immer weniger Rauchern. Interessant, wenn man bedenkt, daß die Massenmedien die Schuld in die Schuhe der Raucher schieben, und gleichzeitig berichten, daß es immer weniger Raucher gibt. Mittlerweile leiden selbst zweijährige Kinder an Demenzerkrankungen, so als ob das ganz normal wäre. Aluminium steht im Verdacht Demenzerkrankungen zu beschleunigen oder gar auszulösen. Monsanto hat außerdem ein Patent auf Aluminium-resistentes-genmanipuliertes Saatgut angemeldet. Wo soll das nur alles enden?

  • Lieber Herr Handtke,

    ganz genau, sie schreiben vom "anthropogenen Klimawandel". Damit gäbe es also dann zwei verschiedene "Klimawandel": einen natürlichen und einen anthropogenen. Es hat auch früher schon öfters deutlich höhere Durchschnittstemperaturen auf der Erde gegeben, also kommen sie jetzt bitte nicht mit dem Argument, der natürliche "Klimawandel" wäre gegenüber dem anthropogenen vernachlässigbar. Auch die Veränderung des "Klimawandels" selbst ist keine Konstante. Wie wollen Sie denn die beiden parallel laufenden und sich gegenseitig überlagernden zwei "Klimawandel" auseinanderhalten? Vielleicht ist der anthropogenen "Klimawandel" ja sogar der Ausgleich und die Rettung vor einer neuen Eiszeit gewesen, vor der in den 70er/80er Jahren von den Klimaforschern noch gewarnt wurde?

    Wo sind denn eigentlich Ihre Argumente? "Einfalltsfaltspinsel" als Anwort auf meinen Kommentar oder "Blablabla............Inhaltsloses Geschwätz" als Antwort auf den Kommentar eines anderen Lesers sind nun nicht gerade einer sachlichen Diskussion dienlich.
    Aber wahrscheinlich sind Sie an einer ernsthaften und wissenschaftlichen Auseinandersetzung gar nicht interessiert, sonst würden Sie sich ja nicht wünschen, Ihnen nicht gefällige Kommentare mit dem Sperren der Kommentarfunktion unterbinden wollen.

    Einen schönen Abend noch.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • In wissenschaftlichen Magazinen, die nicht von der deutschen Verbotspartei der Grünen dominiert oder unterwandert ist, kann man lesen "Die wahre Ursache für den periodischen Anstieg der Temperatur auf der Erde, der höhere CO2-Konzentrationen nach sich zieht, ist die Energiequelle schlechthin, die Sonneneinstrahlung. Diese ist nennenswerten Schwankungen ausgesetzt."

    Ein anthropogener - als menschengemachter - Klimawandel wird doch nur durch die Potsdamer Clique postuliert, in der Folge mit diktatorischen Einschränkungen für den Menschen.

    Deshalb trifft der Begriff "Klima-Nazi" auf keinen Fall auf die Personen zu, die mit Realismus die warme Phase beobachten und sich darüber freuen, dass wir nicht in eine Eiszeit abrutschen, sondern diese Auszeichnung des "Nazis" geht ganz klar an die IPCC und an die bekannten Geldverschwender.

  • Zitat Herr Stefan Becker.
    Den grundlegenden Irrtum kann man bereits im Umgang mit dem Begriff "Klimawandel" erkennen:

    Das "Klima" ist eine rein statistische Größe, welche den Durchschnitt von meteorologischen Daten über einen bestimmten Zeitraum (üblicherweise 30 Jahre) an einem bestimmten Ort widerspiegelt.
    Es gibt schon immer Veränderungen in den meteorologischen Werten, d.h. einen völlig natürlichen "Klimawandel".

    Deswegen spricht man ja auch vom anthropogenen Klimawandel.
    Ansonsten sollte sich das HBO überlegen, bei Artikeln zum Themenkreis "Klimawandel" die Kommentarfunktion einzustellen. Es schreiben doch immer nur die gleichen Einfalltsfaltspinsel den gleichen Unsinn.

  • Den grundlegenden Irrtum kann man bereits im Umgang mit dem Begriff "Klimawandel" erkennen:

    Das "Klima" ist eine rein statistische Größe, welche den Durchschnitt von meteorologischen Daten über einen bestimmten Zeitraum (üblicherweise 30 Jahre) an einem bestimmten Ort widerspiegelt.
    Es gibt schon immer Veränderungen in den meteorologischen Werten, d.h. einen völlig natürlichen "Klimawandel".

    Umwelt- und Naturschutz wären heute in der Tat wichtiger denn je, aber diese werden zugunsten von fragwürdigen und manipulierten "Statistiken" und "Prognosen" geopfert. Was ist nur aus unserer Wissenschaft geworden? Sie hat sich offenbar, wie auch die Politik, an das Kapital und die Eliten verkauft! Diese machen nun aus der nur sprichwörtlich "heißen Luft" Milliardengeschäfte.

    Was ein Irrsinn!

  • @Frau Elisabeth Jenders

    Machen Sie sich keine Gedanken über die Antriebe von Kampfflugzeugen, Abwehrraketen etc. :

    Die kriegführenden Mächte wollen keine alternativen Energien, sie werden auch keine Abfangjäger mit Solarkollektoren in Auftrag geben, da diese Dinger zu langsam wären.

    - Kriege mit ihrem enorm hohen Verbrauch an Treibstoff und Material für die Kampfhandlungen und den anschließenden Wiederaufbau verbieten; - Zitat

    Natürlich wäre es für die Natur, Umwelt etc. besser, wenn die Kriege per Computer-Simulation oder einfach durch das bekannte Sandkastenspiel entschieden würden.
    Aber es ist doch einfach so, welcher Jäger ist der Schnellste, welche Rakete geht am Weitesten und welche Bombe macht das größte Loch?
    Dieser Wettbewerb wird nicht mit alternativen Energien geführt.

  • Geoengineering ist längst in vollem Gange - ein Blick in den Himmel und Vergleich zu früher zeigt genug.
    Wenn die Verantwortlichen es ernst meinten mit der CO2-Reduzierung, würden sie
    - Kriege mit ihrem enorm hohen Verbrauch an Treibstoff und Material für die Kampfhandlungen und den anschließenden Wiederaufbau verbieten;
    - alternative Treibstoffe zulassen - Benzin und Diesel können aus CO2 und Wasser mit Hilfe von Sonnenlicht und Mikroorganismen hergestellt werden;
    - alternative Motoren und Antriebe, die schon lange entwickelt sind, zulassen - z.B. gibt es verschiedene Modelle, die nur mit Wasser fahren, oder mit Druckluft;.
    Aber das wäre gegen die Interessen der Konzerne ...
    -

  • Das Hauptziel der "Klimakonferenz" war es den Zahlern in Westeuropa den Eindruck zu vermitteln, dass die ganze Welt an den Unsinn, bzw. die zugrundeliegende armselige Hypothese glaubt und die Finanzierung ökokrimineller NGO, Lobbyisten und "Klimaforschungsinstitute" sicherzustellen. Anstelle eines Geoengineerings böte sich eher eine direkte Finanzierung der Akteure des "Klimawandels" an.

    Sachlich gesehen ist der Anteil der CO2 Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe, 35 Mrd. to CO2 im Vergleich zu den natürlichen Emissionen 770 Mrd. to CO2/Jahr, bzw. kummulierte CO2 Emissionen von 1 Bio to seit 1900 verglichen mit einem Kreislauf von 150 Bio. to. (gem. Schätzungen des IPCC Klimaschwindlergremiums) vernachlässigbar. Gem. der Schätzungen von Klimaschwindelkritikern ist sind die Gesamt CO2 Emissionen und die Absorption noch erheblich grösser und ein dynamischer Prozess. Sprich bei höherem CO2 Gehalt der Atmosphäre nimmt auch die Absorption in der Vegetation und die als Carbonatgestein in den Ozeanen zu.

    Bislang wird der Treibhauseffekt nur grob geschätzt. Der Anteil des nachrangigen Klimagases CO2, ca. 400ppm in der Atmosphäre, vs. 13000ppm Wasserdampf, wird je nach Absicht und Methode zwischen 0 und 26% geschätzt.

    Meines Erachtens sollte man zunächst die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeiten, den Einfluss einzelner Gase in der Atmosphäre quantifizieren bevor man versucht Einfluss auf das Erdklima zu nehmen. Das wird jedoch erst dann möglich sein wenn der "Klimawandel" in den Archieven der Medien entsorgt ist und wiederum eine ernsthafte naturwissenschaftliche Forschung stattfindet.



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