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Zum Zukunft der Energie Special von Handelsblatt Online

Klimagipfel in Paris Klimavertrag auf der verlängerten Zielgeraden

In Paris wird nun noch einen Tag länger um einen neuen globalen Klimavertrag gerungen. Bislang bleibt unklar, wie das Ziel, die Erderwärmung auf weit unter zwei Grad zu begrenzen, erreicht werden soll.
11.12.2015 - 07:44 Uhr
Klimaschützer beklagen, dass der bisherige Klimavertragsentwurf nicht aufzeige, wie eine Begrenzung der Erderwärmung durch Treibhausgase auf maximal zwei Grad sichergestellt werden könne. Quelle: dpa
Global Climate March anläßlich der UN-Klimakonferenz in Paris

Klimaschützer beklagen, dass der bisherige Klimavertragsentwurf nicht aufzeige, wie eine Begrenzung der Erderwärmung durch Treibhausgase auf maximal zwei Grad sichergestellt werden könne.

(Foto: dpa)

Paris Verzögerungen auf internationalen Klimakonferenzen gehören zum normalen Geschäft. Auch die Franzosen als Gastgeber der diesjährigen Klimakonferenz in kassierten über Nacht ihr Ziel, die Verhandlungen über ein neues globales Klimaabkommen bis Freitagabend abzuschließen. Es wird also weiter verhandelt.

Der Präsident der Konferenz, Frankreichs Außenminister Laurent Fabius, sagte am Freitagmorgen vor Journalisten, er wolle nun doch nicht wie geplant am Freitag, sondern erst am Samstagmorgen eine endgültige Version des neuen Klimavertrages vorlegen.

Dieser könne dann am Mittag angenommen werden. Dadurch bleibe am Freitag mehr Zeit für weitere Verhandlungen. Klimaschützer hatten zuvor beklagt, die am Donnerstag vorgelegt Version zeige nicht auf, wie eine Begrenzung der Erderwärmung durch Treibhausgase auf maximal zwei Grad sichergestellt werden könne.

Bislang wird weiterhin darum gerungen, Differenzen zwischen den 196 Verhandlungspartnern auszumerzen. Die Minister legten eine weitere Nachtschicht ein - auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD).

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    Kurz nach 21 Uhr am Donnerstagabend hatte Fabius einen neuen Vertragsentwurf vorgelegt. "Der Entwurf umkreist die strittigen Themen immer enger, doch entschieden sind sie noch nicht", kommentierte Regine Günther, Generaldirektorin Politik und Klima beim WWF Deutschland, kurz nach Mitternacht den vorgelegten Text.

    Der Begriff der "Dekarbonisierung" musste weichen, jetzt soll "Emissionsneutralität" den Weg in eine klimafreundliche Zukunft weisen. Laut Günther ändere das aber nichts an der Grundausrichtung, "dass wir uns gerade in Industrieländern schnell von Kohle, Öl und Gas verabschieden müssen, wenn der Vertrag zugleich das 1,5 Grad Limit globaler Erwärmung als angestrebte Zielmarke vorgibt".

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