Buchmesse Frankfurt

Besucher der Buchmesse Frankfurt. Quelle: dpa

Die Frankfurter Buchmesse ist eine internationale Buchmesse, die jährlich im Oktober auf dem Gelände der Messe Frankfurt stattfindet.

Die Geschichte der Buchmesse reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Schon zu Zeiten als Johannes Gutenberg in Mainz, nur wenige Kilometer von Frankfurt entfernt, den modernen Buchdruck erfand, galt die Frankfurter Messe als Umschlagsort des Verlagsbuchhandels. Bis in das späte 17. Jahrhundert blieb Frankfurt am Main die zentrale Buchmesse-Stadt Europas, wurde in der Zeit der Aufklärung jedoch von der Leipziger Buchmesse abgelöst. Erst mit Ende des Zweiten Weltkriegs lebte die Buchmesse in Frankfurt wieder auf: 1949 kamen 205 deutsche Aussteller vom 18. bis 23. September in der Frankfurter Paulskirche zur ersten Buchmesse der Nachkriegszeit zusammen.

Seitdem richtet sich die Messe verstärkt international aus: Seit 1988 stellt die Messe in jedem Jahr die Literatur und Kultur eines Gastlandes vor. 1993 öffnete die Buchmesse sich erstmals auch für elektronische Medien und setzte damit ein Zeichen für die zukünfte Entwicklung der Branche. Im Rahmen der Buchmesse finden außerdem die Verleihungen des Deutschen Buchpreises, des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Jugendliteraturpreis statt.

Lesen Sie hier alles zu Neuerscheinungen, Autoren und Trends der Frankfurter Buchmesse.

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