Jamie Dimon

Jamie Dimon

James „Jamie“ L. Dimon ist ein US-amerikanischer Wirtschaftsmanager. Seit Juli 2004 ist er Chief Executive Officer (CEO) und Chairman der US-Bank JPMorgan Chase.

Dimon wuchs als Sohn griechischer Einwanderer in dem New Yorker Stadtteil Queens auf. Bis 1978 studierte er Psychologie und Volkswirtschaft an einer privaten Universität in Medford, Massachusetts.

Nachdem er beide Studienfächer mit Summa Cum Laude abgeschlossen hatte, kam er 1980 an die Harvard Business School in Boston, die er 1982 mit einem Abschluss als Master of Business Administration verließ. Zu seinen Kommilitonen zählten mit Jeffrey Immelt, Steve Burke, Stephen Mandel und Seth Klarman einige weitere spätere Wirtschaftsgrößen.

Trotz lukrativerer Angebote von Firmen wie Goldman Sachs oder Morgan Stanley entschied sich Dimon nach dem Studium für eine Assistentenstelle bei American Express in New York City, wo er eng mit Sandy Weill zusammenarbeitete. Gemeinsam mit seinem Mentor übernahm er später das Finanzunternehmen Commercial Credit, bei dem er ab 1985 als CFO (Chief Financial Officer) tätig war. 1998 kam es zum Zerwürfnis mit Weill, woraufhin sich Jamie Dimon vom Unternehmen verabschiedete.

Im März 2000 wurde Dimon CEO der seinerzeit fünftgrößten Bank in den USA, Bank One. Als diese im Juli 2004 von JPMorgan Chase & Co. übernommen wurde, wurde er zum CEO und Chairman des neu fusionierten Unternehmens ernannt. Im Januar 2018 kündigte die derzeit größte Bank der USA an, Dimons Vertrag bis 2023 zu verlängern.