Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen ist eine deutsche Politikerin der CDU. Zwischen den Jahren 2013 und 2019 war sie Verteidigungsministerin – zuvor war sie Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Seit dem ersten Dezember 2019 ist von der Leyen Präsidentin der Europäischen Kommission.

Von der Leyen (geb. Albrecht) wurde am 8. Oktober 1958 in der Nähe von Brüssel in Belgien geboren. Nach ihrem Abitur (Schnitt 0,8) an einem Gymnasium in Lehrte (Niedersachsen) begann sie 1977 ein Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Göttingen und Münster. Im Jahr 1980 entschied sie sich für einen Wechsel des Studiengangs und begann an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) Medizin zu studieren.

Ursula von der Leyen schloss ihr Medizinstudium 1987 mit dem Staatsexamen sowie ihrer Approbation als Ärztin ab. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie als Assistenzärztin und promovierte 1991 zur Dr. med.

Von 1992 bis 1996 lebte Ursula von der Leyen mit ihrem Mann in den USA. Von 1998 bis 2002 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der MHH. 2001 erhielt sie an der MHH den akademischen Grad des Master of Public Health.

Von der Leyen ist seit 2000 Mitglied der CDU. In den Jahren 2001 bis 2004 nahm sie in der Region Hannover kommunalpolitische Mandate wahr. Unter Ministerpräsident Christian Wulff wurde Ursula von der Leyen 2003 zur Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in Niedersachsen ernannt. Sie hielt diese Position bis 2005. Außerdem wurde Ursula von der Leyen 2004 ins Präsidium der CDU berufen. Im August 2005 wurde sie von Angela Merkel zur Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt. Im November 2009 wurde die Politikerin zur Bundesministerin für Arbeit und Soziales ernannt, nachdem Franz Josef Jung zurückgetreten war.

Nach der gewonnen Bundestagswahl 2013 wurde sie im Dezember des gleichen Jahres als Verteidigungsministerin vereidigt. 2015 warf VroniPlag Wiki Ursula von der Leyen vor, ihre Doktorarbeit in Teilen ohne beziehungsweise mit falscher Quellenangabe abgeschrieben zu haben. Die damalige Verteidigungsministerin ließ daraufhin ihre Arbeit bei der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) überprüfen.

Das EU-Parlament wählte Ursula von der Leyen am 16. Juli 2019 zur EU-Kommissionspräsidentin – sie ist damit die erste Frau an der Spitze der EU-Kommission. Ihr Amt als Verteidigungsministerin legte sie daraufhin ab.

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